Raus aus Hohenlohe -

Nicole va a Perú!

 
24November
2013

New York Week

New York Bericht folgt noch ;) :)

18November
2013

Adiós Perú! :(

 

MEIN PERU 2013!

So liebe Leute nach genau 59 Tagen bzw. 8 Wochen und 3 Tagen ist es Zeit Abschied zu nehmen von dem schönen Land. Es macht mich einerseits schon traurig, da man dort inzwischen in seinem Alltag angekommen ist, viele neue tolle Leute kennen gelernt hat, viele viele neue atemberaubende Orte/Landschaften bereist hat und ein bisschen Spanisch ist durch die tolle Sprachschule (mit den coolen Lehrern :)) auch hängen geblieben, werde den Spanischunterricht dort wirklich vermissen ;P Ja und jetzt kommt dieser Zeitpunkt "Adios" zu sagen, rückblickend auf die relativ kurze Zeit kann ich nur sagen, dass es sich von Anfang bis Ende nur gelohnt hat! Jeder der die Chance im Leben hat einmal eine Auszeit zu nehmen und raus aus der Heimat rein in die Welt zu reisen sollte es nutzen!

Am meisten an Peru faszinierte mich die Vielfalt an Vegetationen, die ich besuchte: an einem Wochenende bist du mal in den Bergen, dann in der Wüste, im Dschungel oder einfach mal am Strand mit Meer - also für jeden etwas dabei ;)

Andererseits freut man sich immer zu seinen Wurzeln zurück zu kehren, nach Hause zu kommen wo die Famile und Freunde auf einen warten und sich in seiner gewohnten Umgebung wieder zu befinden. Mir hat die Zeit in Peru sehr viel gebracht, einerseits konnte ich eine neue Sprache kennen lernen und viele schöne Orte bereisen und andererseits lernt man sein Leben in Deutschland sehr zu schätzen, wenn man sieht wie die Menschen dort leben müssen, aber trotzdem glücklich sind da sie nichts anderes kennen. Meine Ansprüche sind wirklich gesunken - wie gesagt, das einzige was ich noch erwarte ist eine warme Dusche nachdem man hier von Glück reden kann, wenn die Dusche mal warm ist :D

Die letzte Woche und Tage waren hier in Cusco noch sehr schön. Zum Beispiel waren wir sonntags auf einem großen Markt in Pisac, wo die letzten Souvenire eingekauft wurden, davor waren wir noch lecker im Jack's Cafe frühstücken. Montags waren wir Cuy essen, wie ihr auf den Bildern sehen könnt ist der Anblick gewöhnungsbedürftig. Aber es schmeckt wirklich gut, allerdings würde ich es in Deutschland niemals essen. Dienstags bin ich mit Marie zum Christo Blanco hoch, das ist eine verkleinerte Jesusfigur wie in Rio de Janeiro, und danach ging es noch zu der Saqsaywaman Ruine. Alles sehr sehenswert! Bloß waren wir noch so müde, da wir um 5 Uhr aus dem Bett gekrabbelt sind. Denn nur bis 7 Uhr ist der Eintritt gratis und als Student muss man ja sparen ;P Ein Vorteil hat es, dass der Tag somit länger ist und wir waren danach noch auf dem Markt und haben uns von der "Mami" ein leckeren frisch gepressten Saft machen lassen. Ich wählte Mango-Ananas als Sorte, für umgerechnet gerade mal 80 cent bekommt man etwa ein dreiviertel Liter Saft - der Wahnsinn! Das werde ich in Deutschland definitiv vermissen, da die Früchte dort auch so anders und besser schmecken - würde am liebsten ein Koffer voller Mangos mitnehmen :D Danach waren wir dann noch lecker Waffeln in San Blas essen bevor ich danach ins Projekt und dann in die Sprachschule ging. Mittwoch ist ja immer der Feiertag bei uns im Haus, an dem es abends dann ins Mythology, Inka Team und wenn man es schafft danach noch ins Tempel geht. Vorteil als Europäer ist, dass man kein Eintritt bezahlt und an dem Tag Freigetränke bekommt. Leider nur Cuba Libre :P Der Abend war nochmal richtig gut, werde das Feiern dort auch vermissen :( Donnerstags aßen wir abends als Abschiedsessen im Pachapapa . Dort empfahl uns Johanna unbedingt die Lammschulter zu essen und wir haben es nicht bereut - war total lecker! Freitag war erstmal mittags mit meiner Mitbewohnerin Marie im Basilica lecker essen bevor ich mich von ihr verabschieden musste, da sie an dem Wochenende nach Ica fuhr. Ja am Freitag war dann auch mein letzter Sprachschultag, fand das so traurig aber das hat nochmal richtig Spaß gemacht! Nach dem traurigen Abschied von den Sprachlehrern ging es dann nach Hause um meinen Koffer zu packen und abends waren wir nochmal feiern. Samstags hieß es dann ganz allein ab zum Flughafen :/ Mit Tränchen in den Augen ging es dann hoch in die Luft, wo man das letzte mal noch einmal Cusco sah. Nach guten 2 Stunden bin ich in Lima gelandet und ein Taxifahrer brachte mich ins Hotel. Ich wollte noch 2 Tage in Lima verbringen, da ich es wichtig fand die Hauptstadt wenigstens einmal zu sehen (mehr als nur den Flughafen). Jeder sagte ja die Stadt sei nicht schön wegen dem Smog, allerdings muss ich sagen, dass ich es in Miraflores (schönster Stadtteil in Lima) sehr schön fand. Allerdings find ich Lima kein Vergleich zu den restlichen Städten/Dörfern in Peru. Lima ist für mich sehr europäisch und fühlte mich garnicht in Peru. Trotzdem waren die zwei Tage dort sehr sehenswert und interessant :) Man war dort ein bisschen zurück in der Zivilisation nach dem Kulturschock in Cusco :P
Ja jetzt heißt es dann wirklich Abschied zu nehmen, da das Flugzeug nach NEW YORK CITY wartet :)

ADIOS PERU,TE EXTRANO!! Stirnrunzelnd

Hier noch die letzten Bildereindrücke der vergangenen Tage in Peru

Sonntagsparade auf dem Plaza de Armas Frühstück im Jack's Cafe Pisac Unser Praktikaweltenhaus - ich wohnte im 4. Stock zusammen mit Marie. Links im Bild sieht man die Tür zu unseren kleinen Tienda, der der lieben Rosa gehört :) Unsere Straße zum Haus Basketballplatz nähe des Hauses Unsere Bushaltestelle Hier die Cuys noch lebendig .. Cuy al horno auf dem Teller.. mit Kräutern gefüllt.. Ja man soll mit dem Essen nicht spielen :P Christo Blanco Marie und ich, im Hintergrund Cusco Ausblick von Christo Blanco auf den Plaza de Armas Saqsaywaman Saqsaywaman Saqsaywaman Der zwölfeckige Inkastein in Cusco Frischgepresster Saft der So viel für nur 3 Soles :O Waffelfrühstück Es weihnachtet auch ein bisschen in Cusco :P Coca coca coca.. es gab alles Pachapapa - Lammschulter mit Kartoffelüree und Gemüse Das letzte Abendmahl Marie und ich das letzte Mal im Basilica vor dem Abschied :( ADIOS CUSCO!


Ein bisschen Lima noch ;)

Miraflores Einkaufscenter Larcomar Miraflores Hochzeit abends .. natürlich in ner Limousine vor die Kirche fahren :P Salsa tanzen im Parque Kennedy - war toll! Im Künstlerviertel - war wahsinn, was sie mit ihren Graffitisprays in so einer kurzen sprühten.. Der Hund war so cool! :D Parque del Amor

05November
2013

Tag 5+6+7: Salar de Uyuni Tour

Nach dem Minenausflug ging es abends von Potosi dann ENDLICH mit dem Bus nach Uyuni, den Ausgangspunkt für unsere Tour durch den „Salar de Uyuni“. Der Bus diesmal war der schlechteste den ich jemals hatte. Schon beim Anblick sah er aus, als würde er gleich auseinander fallen. Gut wir wussten das eben vorher nicht, da wir den Bus im Reisebüro gebucht hatten. Aber Augen zu  und durch ;P Das sperrige Gepäck wurde oben auf das Dach des Busses geschnallt, ich nahm meinen lieber mit rein bevor er noch irgendwo in Bolivien hinunter fliegt. Nachdem wir 5 Minuten gefahren sind hielten wir plötzlich nochmal an und eine Bande voll Bolivianerinen stiegen illegal ein und mussten somit stehen, das eigentlich bei so langen Fahrten verboten ist und sie sich somit bei der Kontrolle auf den Boden lagen :D War ganz amüsant mit anzusehen.

Um halb1 sind wir in Uyuni angekommen, bezogen ein Hostel und schliefen sofort damit wir fit für den nächsten Tag sein werden =)

Nach einer Nacht im Hostel in Uyuni, konnte am Donnerstagmorgen dann das richtige
Abenteuer beginnen: drei Tage Jeeptour durch den größten Salzsee der Welt, den „Salar de Uyuni“. Unsere Gruppe bestand aus uns drei Freiwilligen, drei weiteren Touristen aus der Schweiz, Frankreich und Spanien und unserem coolen Fahrer. Der war sowas von cool drauf, leider sprach er kein Englisch sondern nur ein sehr sehr schnelles bolivianisches Spanisch, das wir kaum verstanden. Wir hatten ihm natürlich laufend gesagt rede bitte langsamer, aber nach dem 20.Mal gibt man es dann auch auf :P Während der Dreitagestour hatten wir Vollverpflegung - mit dem besten Essen was ich auf den Touren hier je erlebt habe.

Tourtag 1:
Um 11 Uhr ging die Tour mit unserer Gruppe, Guide und Jeep los. Erster kleiner Stop war die "train cemetery", wo die ersten Züge Boliviens ausgestellt sind.Als nächstes ging es für uns dann richtig in das Herz des Salzsees, der mit Abstand größte der Welt ist. Das Musikvideo  von "Naughty Boy - La La La" wurde sogar teilweiße hier gedreht ;)
Erst ging es Richtung Colchani ein Dorf am Rand der Salzwüste. Die Bewohner hier leben ausschließlich vom Salzabbau. In einem kleinen Museum wurde erklärt, wie das Salz abgebaut wird und man sah draußen lauter kleine Salzhügel.

Der TourplanUnser Guide ;D Eine Runde Schaukeln :D Train Cemetery Salzhügel

Es waren so einzigartige, unvergessliche Bilder die uns da geboten wurden. Soweit das Auge reicht sieht man dort nur weiß und zwar so hell, dass man unbedingt eine Sonnenbrille benötigt. Am Horizont sieht man den strahlend blauen Himmel und ab und zu die Silhouetten von Bergen. Kaum zu glauben, dass hier davor einmal ein normaler See war.

 

Gegen Mittag machten wir mitten im Nichts Rast und unser Guide bereitete unser Essen zu während wir Bilder mit optischer Täuschung schossen ;) Allein Essen in so einer Umgebung ist einmalig aber hinzu kommt, dass es auch noch richtig lecker war. Es gab Lama mit griechischem Salat yamiyam :)

MittagessenUnser Tourgruppe =) Optische Täuschung ;P Starker Peter :P

Ja dann ging die Fahrt weiter und wir erreichten dann einen der Höhepunkte unserer Tour: isla de los pescados (Insel der Fische). Von Fischen ist hier natürlich heutzutage nichts mehr zu sehen, aber die Aussicht die sich hier bietet ist einfach überwältigend. Die ehemalige Insel ist heutzutage ein grau-brauner Felsen,
bevölkert von tausenden Kakteen, der aus dem ewigen Weiß herausragt. Der größte Kaktus misst eine unglaubliche Länge von 9 Metern!

Isla de los Pescados Wer hat meine Sonnenbrille da geklaut :P Hunderte von KakteenLamas müssen auch mal :P

Nach einer Stunde auf der Insel  fuhren wir etwa zwei Stunden weiter quer durch den Salzsee, bis wir unser Nachtquartier erreichten. Es war ein Salzhostel, mit Strom von 18-21 Uhr und kalten Wa ser - jippie! :D Aber aufjedenfall ganz schnuggelig und nach dem Sonnenuntergang, leckeren A endessen ging es dann ins Bettchen.

Tourtag 2:
Diesen Morgen mussten wir um 6 zum Frühstück erscheinen, nachdem es dann raus aus der "Salzwüste" mitten rein in die wunderschöne bergige Landschaft mit Vulkanen, diversen Gesteinen (unter anderem der Arbol de piedra, der "Steinbaum" hat seine Form im Laufe der Zeit durch Sandstürme und Regen erhalten) und mit diversen Lagunen: weiße, rote und grüne. Weiter gings durch die bergige Landschaft bis hoch zu Sanddünen auf über 5000 Höhenmetern.. da merkte man mal richtig wie dünn die Luft dort ist. Am meisten be eindruckt hat mich natürlich die Lagune Colerado (rote), es war so überwältigend das in real zu sehen auf den Bildern kommt das gar nicht so rüber! Auf all den Lagunen bevölke
rten sich auch zahlreiche Flamingos. Am Rande dieser roten Lagune befand sich unser nächstes Schlafquartier für die zweite Nacht, welches viel viel kälter als die letzte Nacht war und  keine Dusche besaß.

Erste Lagune Flamingos Im Hintegrund ein VulkanDas war anscheinend ein Motiv für eines von Delpys Kunstwerken Lamafeld  EmusArbol de piedraUnser Jeep und ich Oben auf 5000 Metern    Rote Lagune     

Tourtag 3:
Heute durften wir schon um 4 Uhr aufstehen, damit wir nach dem Frühstück den Sonnenaufgang am Geysir Sol de Manana, wo aus verschiedenen Quellen schwefelhaltiger heißer Dampf mit etwa. 20 Metern schiesst und unten die Lavaschlammlöchern kochen, Sowas hab ich in meinem Leben noch nie gesehen, zusammen mit dem Sonnenaufg ang haben mich diese Momente so geflasht, sprachlos gemacht und war eins meiner Highlights der Tour. Danach gings zum aufwärmen in die Termas de Chalviri, heiße natürlich Quellen in einer atemberaubender Lage.

Ja dann ging es schon langsam dem Ende der Tour zu, an der Grenze zu Chile setzen wir einen von unserer Gruppe ab, da er weiter nach Chile reiste und für uns hieß es 8 Stunden Fahrt zurück nach Uyuni mit ein paar Zwischenstopps nochmal zwischendrin. Natürlich darf ja nichts perfekt sein und kurz vor Ende bekamen wir noch einen Platten im Reifen - zum Glück hatten wir paar Jungs dabei die dem Guide helften :D

Geysir Sol de Manana Geysir Sol de Manana Sonnenaufgang Heiße QuellenHot Springs Platten wird repariert   

Um 17 Uhr sind wir dann endlich in Uyuni angekommen und aßen noch etwas zu Abend bevor es dann etwa 24 Stunden mit dem Bus nach Cusco zurück ging.

FAZIT: Eine so ereignisreiche, super, tolle, beindruckende, unvergessliche Woche hier in Südamerika!! Hätte es bereut, wenn ich das nicht noch gemacht hätte, ich bin schließlich nur einmal hier und es ist außerdem ein toller Abschluss bevor es schon nächste Woche mit dem Flieger nach Hause geht =/ Die Zeit vergeht einfach zu schnell! Aber ich freu mich auch schon langsam auf zu Hause, es ist alles so nah aber doch so fern für mich :)

Dieses Wochenende wird mein erstes Wochenende in Cusco sein nach 7 Wochen :D Einfach mal entspannen, alles Rückblicken lassen und ein bisschen abends mit den Mädels hier ausgehen =)

04November
2013

Tag 4: Potosi - Silbermine auf dem Cerro rico

Gleich morgens um 6 gingen wir wieder zurück zum Busterminal und ergatterten Tickets nach Potosi, von dort aus man dann weiter nach Uyuni fahren muss. Dieser eine Tag Verlust wäre ja normal kein Problem, allerdings hatten Anja und Peter die Machu Picchu Tour für dieses Wochenende gebucht, und hatten somit das Zeitproblem wieder pünktlich zurück zu sein.

Ja in Potosi angekommen, die übrigens die laut meinem Reiseführer die höchstliegende Stadt der Welt ist (etwa 150 000 Einwohner auf 4100m) , hatten wir Glück im Unglück. Wir erfuhren, dass es dort einer der gefährlichsten Minen auf der Welt zu besichtigen gibt. Daher nutzten wir den gezwungenen freien Tag und machten einen Abstecher auf den  Berg Cerro Ric, wo die Silbermine liegt. Davor wurden wir erst einmal standesgemäß in Bergarbeiterkleidung eingekleidet, dann ging es zu einem besonderen Markt. Hier kauft der Minenarbeiter alles was er braucht von Arbeitskleidung, über Dynamit, bis hin zu Kokablättern und Getränken. Wir kauften auf dem Markt Kokablätter und Limonade für die Minenarbeiter, dann ging es hoch zum Berg.

Das Silber das hier auf den Berg abgebaut wurde, war damals die wichtigste Einnahmequelle. Mittlerweile sind die Silbervorräte so gut wie erschöpft, aber es arbeiten immer noch rund 15 000 Bolivianer in den Minen und bauen jetzt andere Rohstoffe ab: Zinn, Kupfer, Zink und Blei. Ziemlich erschreckend, dass viele nicht gerade viel älter als 14 Jahre alt sind. Aber was soll man in den jungen Jahren machen, wenn die Familie Geld braucht. Die Kinderarbeit ist in Bolivien nicht einmal verboten..

Oben angekommen gings los in einen Tunnel, auf dessen Boden Schienen verlegt waren. Zwei Mal kamen uns sogar Minenarbeiter mit einem Rucksack voll Gestein entgegen. Man sah ihnen an, wie fertig sie waren und wie kaputt ihr Körper ist. Ich mit meiner großen Größe hatte ja nach wenigen Minuten schon Probleme mit den niedrigen Gängen..auf die Jahre kannst Du da ja nur Rückenprobleme bekommen. Es ist wirklich alles sehr eng und in den Tiefen des Berges kann es bis zu 50 Grad warm werden. Dazu kommt das Werkzeuge und Kleidung denkbar schlecht sind, da sich die Arbeiter alles selber kaufen müssen. So sterben im Monat durchschnittlich 5 Minenarbeiter im Cerro rico und der Staat investiert nicht in bessere Sicherheit. Die Minenarbeiter werden dort nicht nach Arbeitsstunden sondern nach Qualität der Ware bezahlt - heißt ein Tag mit schlechter Ware wenig Geld. Die Minenarbeiter scheinen sehr gläubig zu sein, denn in der Mine ein gehörnte Figur namens El Tio, dieser lässt sich nur durch Koka, Zigaretten und Alkohol "glücklich machen" und schenkt den Arbeitern MIneralien (glauben sie) und oft rauchen, trinken und kauen Kokablätter mit ihrem el Tio. Ziemlich verrückt würde ich sagen :D

Ja das alles zu hören war mega interessant aber andererseits traurig, was für ein Leben die Minenarbeiter führen. Wenigstens den zwei MInenarbeitern konnten wir mit unserem kleinen Mitbringsel eine Freude machen.

Kokablätter, Zigaretten für die Minenarbeiter Im Hintergrund der 96% Alkohol, mich hats fast die Socken ausgezogen beim probieren :D Und unser Guide vorne im Bild mit DynamitAusrüstung :P Im Hintergrund Potosi :)  Anja hatte mit ihrer Größe leichtes Spiel.. im Gegensatz zu mir :D Katzengold ;)El tio bekommt ein Zigarettchen und Alkohol von uns Wir mit el tio ;D  

03November
2013

Tag 3: Titicacasee, Copacabana

Weiter gehts mit dem Weg nach Copacabana, da es allerdings schon in Boliven liegt hieß es davor ausreisen und einreisen nach Bolivien, das zum Glück reibungslos. Dann waren es nur noch so 10KM nach Copacabana, es ist einfach traumhaft schön dort!! Aber ziemlich schnell erfuhren wir, dass wir dort nicht lang bleiben konnten da nur ein Bus mittags weiter nach LaPaz fuhr. Wir nutzten die kurze Zeit für einen kurzen Gang an den Hafen und aßen eine Kleinigkeit bevor die Fahrt los ging. Anfangs mussten wir erstmal mit einer Fähre den Titicacasee überqueren, aber keine Fähre wie man es in Europa kennt. Ich dachte echt auf diesen Holzlatten sinkt der Bus gleich in den Titicacasee rein - allerdings ist er gut auf der anderen Seite angekommen währenddessen wir mit dem Motorboot sicher rüber gebracht worden sind.

Bye Peru Ausreisen Peru - Bolivien einreisen... Titicacasee nochmal ;) Mein Lieblingsgetränk werde ich hier vermissen: frischgepressster Mangosaft <3 Hafen Copacabana =) Die Busfähre Es hält :D  Unser Ticket für die Seeüberquerung

Nach 4 Stunden sind wir in LaPaz angekommen, nicht empfehlenswert die Stadt zu besuchen. Am Busterminal kam dann das Tief: kein Platz mehr für den Bus nach Uyuni frei - toll. Wir versuchten alles, eventuell in eine andere Stadt in die Nähe zu kommen aber alle Busse fahren schon ausgebucht. Dann gab uns jemand einen Tipp, dass es etwas weiter entfernt vom offiziellen Busterminal einen inoffiziellen Busbahnhof gibt, wo die ganzen Einheimischen einsteigen. Ja dort angekommen, waren wir auch ziemlich im Ghetto umgeben von lauter Bolivianern und versuchten verzweifelt einen Bus noch nach Uyuni zu bekommen. Aber die Hoffnung sank von Minute zu Minute.. ein Busfahrer bot uns an im Gepäckraum nach Oruro (die Hälfte der Strecke nach Uyuni) mit zu fahren, vor lauter Müdigkeit und Verzweiflung hätten wir es auch noch fast gemacht - zum Glück nicht, wer weiß wo wir da gelandet wären und wenn die Polizei uns erwischt hätte, wäre das bestimmt nicht gut ausgegangen. Ein anderer bot für 2500 Bolivianos (250 Euro) zu fahren, so eine Touristenabzocke niemals.. Schlussendlich haben wir dann noch einen Bus wenigstens nach Oruro mit normalen Sitzplätzen bekommen und kamen nachts um 12 dort an. Dort hatten wir wieder das Pech, eine halbe Stunde früher und wir hätten eventuell noch einen Bus nach Uyuni bekommen. Sich groß zu Ärgern nützte nichts und waren froh ein Hostel noch um diese Uhrzeit zu bekommen. Somit verbrachten wir den ganzen Sonntag quasi nur mit Bus fahren ;P

02November
2013

Tag 1+2: Titicacasee, Puno

So nach einer Woche Reisen  mit ungefähr 50 Stunden Busfahrt, 20 Stunden Autofahrt, vielen tausend Kilometern, 2 Länder, Höhen und Tiefen, kuriosen und unverschämten Busangeboten die wir vor lauter Müdigkeit fast angenommen hätten und natürlich mehr als tausend schöne neue Eindrücke, bin ich jetzt wieder heil in Cusco angekommen.

Zusammen mit dem Pärchen Anja und Peter reiste ich die Woche an den Titicacasee, um die schwimmenden Inseln und die Insel Taquile zu besichtigen. Ich war mir noch nicht sicher, ob ich mit ihnen dann weiter in die Salzwüste reisen wollte aber schlussendlich dachte ich mir ich bin nur einmal  hier und wenn ich schon mal so "nah" dran bin, nehme ich das auch noch mit ;)

Los ging es letzten Freitag abend mit der gebuchten VIP Cama Busfahrt nach Puno *lach*, natürlich wurden wir enttäuscht und bekamen nicht die auf dem Bild versprochene Plätze und verlangten ein Teil des Geldes zurück, das auch geklappt hat. Nach 7 Stunden angenehmer Fahrt kamen wir dann in Puno an und bezogen unser Hostel nähe des Hafens am Titicacasee. Am Hafen erkundeten wir uns dann für eine Bootstour zu den schwimmenden Inseln und nach Taquile und erhielten ein ziemlich günstiges Angebot. Nach einem kleinen und schnellen Frühstück ging die Fahrt dann morgens um 8 Uhr los. Wir gingen davon aus auf einem Touriboot zu landen, allerdings saßen wir 3 Europäer dann mitten drin in einem Einheimischenboot. Das waren Bewohner der Insel Taquile, die wahrscheinlich ihren Monatseinkauf in Puno erledigt hatten so viel Essen und Getränke
auf dem Boot geladet war :D
Nach gut einer Stunde Fahrt auf dem Titicacassee kamen wir den schimmenden Inseln
der Uros immer näher und war begeistert. Uros heißt die Bevölkerungsgruppe die auf den
Inseln leben, die die Inkas früher nie besiegten und es die Gruppe heute noch gibt.
Ganz aus Schilf bauen sie nicht nur die Inseln, sondern auch die Hütten und
die Boote (seht ihr auf den Bildern).  Es is t schon ein eigenartiges Gefühl
auf dem schwankenden Schilfboden zu laufen aber auf alle Fälle hat sich der Besuch gelohnt :)

Ankunft in PunoHafen PunoSchnell das Frühstück verschlingen Unser Captain ;D Bald sind wir bei den Uros Die Boote aus SchilfDie Kinder waren fasziniert von uns Schwimmenden Inseln Alles aus Schilf Boden aus Schilf  

Wieder zurück aufs Boot ging die Fahrt dann drei Stunden weiter auf die Insel Taquile.
Dort begrüßten uns schon gleich die einheimischen Männern mit den typi schen Zipfelmützen, die sie selbst stricken. Dort hatten wir 2 Stunden Zeit auf eigene Faust die Insel zu erkunden.  War total schön, vor allem der Ausblick auf den Titicacasee, aber Bilder sprechen ja bekanntlich mehr als tausend Worte ;)

Willkommen auf Taquile Die Männer mit ihren Zipfelmützen :Dso siehts bei mir aus haha Wieder die berühmten Terassen für die Landwirtschaft auf der Insel Ja bald gehts erstmal nach Nueva York und dann Frankfurt =) Wir drei :) Ich - Anja - Peter


Um halb3 ging die Fahrt dann wieder zurück, schließlich brauchten wir ja vier Stunden bis wir wieder in Puno angekommen sind. Vor dem Schlafen gehen sind wir noch in die Innenstadt an den Plaza und haben uns dort in ein Pizzarestaurant begeben, wo es gratis mein ersten kleinen Pisco Sour gab. War ganz lecker und ein bisschen zu stark, wer Caipi/Mojito mag wird das auch lieben ;P

  Salud mit Pisco Sour ;) Plaza am Puno by night

Der Tag war so schön auf dem Titicacasee aber Puno selbst ist wirklich nicht so sehenswert also sind wir zurück ins Hostel und am nächsten Morgen früh zum Busterminal, um mit dem Bus nach Copacabana zu fahren.

01November
2013

Día de los Muertos - Allerheiligen in Peru

Der 1. November ist hier in Peru genauso ein Feiertag wie bei uns in Deutschland, allerdings anderes Land andere Sitten.. und so war ich heute auf dem Friedhof in Cusco, um mir das mal anzuschauen, wie sie Allerheiligen celebrieren und ich war wirklich sprachlos.

In Deutschland trifft man sich an Allerheiligen bei kaltem Nieselregensich in der Kirche und auf dem Friedhof, trauert um seine Verstorbenen, legt Blumen aufs Grab und zündet eine Kerze an. Also bei uns ist das eher eine triste Angelegenheit. Ganz anders in Peru:

Zwar gehen die Peruaner auch auf den Friedhof, aber nicht nur kurz, sondern den ganzen Tag oder Nachmittag. Und traurig war die Stimmung auch ganz und garnicht im Gegenteil eher feucht fröhliche Stimmung. Das ganze konnte man eher als großes Picknick bezeichnen, bei dem die Menschen auf den Gräbern saßen und Eiswägen dazwischen herumgefahren sind. Sie saßen gepackt mit Bierflaschen auf den Gräbern ihrer Angehörigenund tranken oder packten ihr Essen mal auf dem Grabstein aus, um zu essen. Hab das Gefühl gehabt die Peruaner denken, dass an dem Tag die Seelen ihrer Verstorbenen zurück kommen. War auch heute normal, dass man neben vielen geschmückten bunten Blumen auch Sachen aufs Grab stellte, die der Angehörige gerne mochte, wie zum Beispiel eine Flasche Rum, Cola, Bier etc. Lachend
Auch die Straßen vor dem Friedhof strotzen nur so vor Leben. Es waren viele Stände aufgebaut und überall gab es was zu essen. Am Eingang vom Friedhof gab es dann auch erstmal so eine kleine Kirmes mit Karussel, kleiner Eisenbahn und Luftballonschießwand.

Ich habe ja davor schon gehört, wie der 1. November hier abläuft allerdings konnte man sich das kaum vorstellen, dass das wirklich so ist. Mich hats echt die Sprache verschlagen, da ich sowas einfach nur makaber, unverständlich und respektlos finde. Klar, muss man nicht jahrelang trauern aber ein gewisses Maß an Anstand sollte man haben. Vorallem war heute auch noch zwischendrin eine Beerdigung von einem Baby, das gestern starb :/ Und nein man läuft hier nicht traurig hinter dem Sarg her, sondern lacht und kichert und gibt fröhliche Musik dazu. Also wirklich eine komplett andere fremde Welt in dieser Angelegenheit, wie gesagt anderes Land andere Sitten - war aufjedenfall mal ein Blick Wert das Ereignis anzuschauen.

Verkaufsstände vor dem Friedhof Blumenverkauf Merkwürdige Grabbeschmückung.. Eingang zum Friedhof Die kleine Urnengräber

Der Verstorbene hatte wohl Inka Cola, Cola und Bier gerne ;P Konfetti - warum nicht?.. Beerdigung des kleines Kindes Besäufnis auf dem Grabstein Der Grabstein diente als Essenstisch.. Ne Flasche Rum ans Grab Die Titanic vor dem Friedhof :D :P war ein

Ja jetzt fahr ich gleich übers Wochenende zum Titicacasee - in diesem Sinne schönes Wochenende euch! =)

29Oktober
2013

Kurztrip nach Arequipa und zum Colca Canyon

Guten Morgen ihr Lieben, das Wochenende war super spontan entschieden, dass ich nach Arequipa gehe. Arequipa ist die zweitgrößte Stadt Perus und soll total schön sein, wovon ich mich selbst überzeugen wollte. Eigentlich hatte ich ein ruhigeres Wochenende geplant und wollte mal hier in Cusco bleiben nachdem ich jedes Wochenende auf Tour war. Allerdings reiste fast das ganze Haus an unterschiedlichen Tagen, Zeiten und Gruppen nach Arequipa. Ich wollte dort eigentlich erst in 2 Wochen hin an meinem letzten Wochenende aber hatte Angst, dass dort dann niemand mit will weil fast jeder schon dort war ;) Also buchte ich Freitagnachmittag spontan den Bus nach Arequipa mit 3 weiteren Mädels und packte schnell meine sieben Sachen um dann abends um 19 Uhr in den Bus einzusteigen. Das ist hier kein Problem mal so kurzfristig was zu buchen, ist auch nicht unnormal wenn Leute das kurz vor Abfahrt buchen aber da muss man halt Glück haben, ob noch Plätze frei sind. Unser Bus diesmal war ja weniger komfortabel, man kann es mit einem normalen Reisebus in Deutschland vergleichen der aber viel herunter gekommener ist und keine Heizung, ausreichend Licht besitzt. Die Sitze konnte man halt nicht weit genug nach hinten stellen und die Beinfreiheit lies zu Wünschen übrigm für 10 Stunden unangenehm. Die anderen haben anscheinend die Nacht total gefroren ich nicht, da ich mich in mein Schlafsack einmummelte :P Ja dann gings los mit der Fahrt. Anfangs war der Bus noch ziemllich leer, aber unterwegs stiegen immer mehr Peruaner zu. Man merkt halt, wenn man einen billigeren Bus bucht sitzt man auch mit der untereren Bevölkerungsschicht der Peruanern im Bus, denen ich nicht traue. So hab ich mein Rucksack in mein Schlacksack gepackt und all meine Wertsachen angekettet :P Man weiß ja nie,hier werden öfters mal Sachen geklaut und gerade weiße Europäer sind ihre Beute ;) so konnte ich wenigstens versuchen beruhigt zu schlafen, das mas o menos klappte. Wir hatten noch garkein Hostel gebucht und sind standen somit in Arequipa erstmal ohne Unterkunft am Busterminal. Aber das ist kein Problem, man frägt einfach den nächsten Taxifahrer nach ner guten günstigen Unterkunft und sie bringen dich für ein paar Soles dort hin. Das witzige war, dass wir ihn anfangs nicht so ganz verstanden haben wohin er uns bringt. Er laberte die ganze Zeit von mochilas (das im spanischen Rucksäcke heißt) und ich fragte ihn was er mit unseren Rucksäcken meint/will, bis wir am Hostel ankamen und checkten, dass das Hostel so hieß haha :D Ja so leicht gibt es Missverständnisse.
Das Hostel war für die 5 Euro pro Nacht echt super sauber, sehr zentral und schön eingerichtet, konnte man sich also nicht beklagen. Nachdem wir morgens um 6 die Zimmer bezogen haben, entspannten wir erstmal noch ein bisschen, da die Läden sowieso noch nicht offen hatten. So auf halb 8 gingen wir dann langsam RIchtung Plaza de Armas (diesen Platz hat irgendwie jede Stadt in Peru :P) und waren erstmal vom schönen Anblick mit dem bomben Wetter dazu überwältigt :) Direkt am Plaza de Armasa gingen wir auch Frühstücken mit frisch gepressten Saft, frischen Obstsalat und Toast mit Butter un Marmelade alles gerademal für umgerechnet 2 Euro :P War sehr lecker!

Plaza de Armas Plaza de Armas Plaza de ArmasPlaza de Armas

Danach suchten wir ein Reisebüro auf und buchten uns ganz tourimäßig eine Tourirundfahrt, die Tour für den nächsten Tag zum Colca Canyon und gleich auch noch den Bus für die Rückfahrt nach Cusco. Da wir nur einen Tag für Arequipa hatten, dachten wir es sei das beste mit so einem Bus mit zu fahren, um so viel wie möglich zu sehen und es hat sich wirklich gelohnt! Aber davor sind wir erstmal noch "in die Stadt in der Stadt" wie die Leute sagen gegangen. Das war ein wunderschönes 20 000m² großes Kloster namens Santa Catalina wie gesagt in der Stadt :P Bis vor ein paar Jahrzehnten war die Anlage von der Aussenwelt abgeschottet und heute eben ein Touristensehenswürdigkeit, wo man sehen kann wie die Nonnen hier schliefen, kochten, lebten, beteten usw. wie man früher in Religion lernte durften sie das Kloster nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Ihre Leben bestand aus den drei Grundregeln: Schweigen, Arbeiten und Beten. Sie durften daher auch nicht mit anderen Nonnen sprechen oder diese sehen, ein Leben das unvorstellbar für mich wäre. Hier ein paar EIndrücke:

Los gehts Oben links die Karte vom Kloster Brunnen im Kloster Wunderschöner angelegter Garten im Kloster ;P Die beeindruckende riesen Monstranz    Unsere Mädelsgruppe

Um 14 Uhr nachmittags ging die 4 stündige Touribustour dann los, ich saß noch nie auf so einem Bus aber irgendwann ist ja immer das erste mal. Zuerst ging es ein bisschen durch Arequipas Innenstadt und danach fuhren wir etwas außerhalb von Arequipa und machten unterwegs immer mal wieder Stops zum Foto machen. Zum Beispiel zum Yanahuara, ein sehr schöner Platz mit einem guten Ausblick auf den noch aktiven Schichtvulkan El Misti. Außerdem umgeben Arequipa noch zwei weitere Vulkane: Chachani und dem kleinsten der Pichu Pichu. Die vielen tollen Kolonialbauten in der Innenstadt von Arequipa sind übrigens aus sehr hellem Vulkangestein gebaut und deswegen wird Arequipa auch "die weiße Stadt" genannt und wurde von der UNESCO anfang des Jahrhunderts zum Weltkulturerbe ernannt ;)
War das erste mal, dass ich Vulkane in real gesehen habe, zwar von weiter Entfernung aber besteigen wollte ich die nicht, vorallem da der eine noch aktiv ist. An der Straße verkauften peruanische Damen "Queso helado", was für uns Deutsche erstmal fremd klang aber jeder kaufte es sich. Dann dachten wir, dass müssen wir auch mal probieren, nachdem unser Guide erklärte, dass es etwas typisch Arequipisches ist. Queso helado ist eine Art halbgefrorener Milchreis mit einer Zimtschicht oben drauf. Schmeckte super! Queso heißt übersetzt Käse, aber wie im Käsekuchen war in dem "Eis" kein Käse zu finden. Der Name stammt daher, da Queso helado (=Käseeis) in Töpfen, in denen früher Käse hergestellt wurde, zubereitet wird. Leider gibt es das nur in Arequipa und nicht in Cusco zu kaufen :(

Unser Touribus Paar Eindrücke während der Fahrt Yanahuara mit Misti im Hintergrund Queso helado mhh  

Ja die Tourifahrt ging weiter auf einen anderen Vulkanaussichtspunkt, dort stand eine bronzene Inkafigur und man hat anscheinend das nächste ganze Jahr nur Glück, wenn  man seine Hand berührte. Also machte ich das gleich mal, hoffentlich ist ein Stückchen Wahrheit dran ;) Die Fahrt ging weiter auf eine Lama/Alpaka-Farm, die nicht meine Freunde waren. Der eine spuckte die ganze Zeit nur herum und ich konnte noch knapp davon entkommen. Weiter ging die Reise ganz außerhalb nach Arequipa, in die Städchen rund herum der Stadt. Dort hatte man die Möglichkeit eine kleine Reittour zu machen, da ich noch nie geritten bzw auf einem Pferd saß wollte ich es hinter mich bringen. Ich dachte anfangs, ich werde dort geführt aber nein pech gehabt. Natürlich hatte ich anfangs nur Panik und sagte zu den Leuten die mitliefen immer nur "mi primero vez" aber das interessierte sie nicht wirklich, dass es mein erstes mal war :D ja ich konnte das Pferd halbwegs zügeln und war ehrlich gesagt wieder froh, als ich unten war da die Pferdewelt echt nicht so meins ist, vor allem wenn man keine Ahnung vom Führen hat :D

Jetzt hab ich nächstes Jahr Glück! :D :P Lama Farm, oben rechts war das Biest, das mich fast erwischt hätte =( Mein erstes Mal auf nem Pferdchen :) Die ersten Schritte wurde ich noch geführt bis ich allein gelassen wurde =(

Danach ging es schon zurück in Richtung Arequipa, während der Fahrt erklärte uns der Guide noch ein paar Sachen unterwegs und zeigte uns z.B. auch eine deutsche Schule in Arequipa, die aber amerikanische Schulbusse hatten - sehr verrückt :D Ja dann wurden wir wieder am Plaza de Armas rausgelassen, kauften eine Kleinigkeit zum Essen ein und gingen dann wieder zurück zu unserem Hostel, wo wir ziemlich früh auch schliefen, da wir so müde und kaputt von der Anreise waren und vorallem weil der Wecker am nächsten Tag bzw Nacht um 2:30 uns weckte. Wir wurden um 3:15 Uhr von einem kleinen Bus abgeholt, mit dem es dann mit etwa 10 anderen Leuten 2 Stunden Richtung Colca Canyon ging. Die Fahrt verlief ruhig, da die meisten nochmal schliefen ;P Morgens um 5-6 Uhr wurden wir von der Sonne geweckt und als wir an unserem ersten Stopp ankamen, gab es erstmal ein Frühstück. Allerdings wird man von den Frühstücken hier in Peru nicht satt, klassisch sind weiße Brötchen, diese innen total hohl sind und dazu gibt es Butter und Erdbeermarmelade.
Nach der kleinen Stärkung ging es dann richtig los mit unserer Tour. Der Colca Canyon ist übrigens der zweittiefste Canyon der Welt hinter dem Grand Canyon in den USA. Ist doch toll, sagen zu können man war mal dort :P Die Tour war sehr touristisch, wir fuhren halt die ganze Zeit mit dem Bus und hielten an besonderen Punkten, dann hieß es aussteigen Fotos machen "VAMOS!" wieder einsteigen und immer wieder dasselbe. Anfangs waren wir an einem kleinem Plaza mit Brunnen und Kirche. Dort standen die Peruanerinnen und versuchten ihre Tourisachen zu verkaufen oder etwas Geld mit ihren Alpaca und Adlerfotos zu verdienen. Ja und da hab ich mich dann verliebt, keine Sorge in kein Peruaner ;D, sondern in ein süßes kleines Alpaca *.* das schaute mich so goldig an und summte anstatt wie die anderen gestern auf der Farm die nur spuckten :P Hier ein paar Bilder :)

Der Morgen startete sonnig! =) PlazaMy love

Danach ging die Fahrt dann weiter auf die Berge, die Ausblicke ins Colca Tal waren gigantisch und überrall waren von den Inkas erbauten Terrassen zu sehen, die heute die Leute zur Landwirdschaft diesen. Um halb9 standen wir dann an einem Punkt, wo man am besten Condore, die im Colca lebten, sehen konnte. Und siehe da, es flogen sogar ab und zu welche vorbei ;) Der Anblick des Colca Canyon war schon mega beeindruckend, allerdings habe ich mir den Canyon noch tiefer vorgestellt. Ja so reisten wir einmal rund herum um das Colca Tal und schossen viele Fotos als Erinnerung :) Nach dem Mittagessen ging es dann noch hoch auf den höchsten Punkt (etwa 4900m), so hoch stand ich in meinem Leben noch nie. Man merkte beim aussteigen sofort, dass die Luft viel viel dünner war und vorallem war es KALT.

Colca Tal Colca Tal Aussicht Mach den Condor :'DWieder die vielen Terassen im Colca TalMit den vielen Terassen im Hintergrund Colca Canyon  Aussicht genießen Colca Canyon Colca CanyonCondor!Und noch einer ;)HuhuuOben auf dem höchsten Punkt - man sieht mir im Geischt an wie kalt es war :P Von dort hatte man auch die Aussicht auf die Vulkane  

Dann machten wir uns schon auf die Rückfahrt nach Arequipa. Um halb5 kamen wir auch dort an und schlenderten noch ein bisschen durch die Stadt hindurch bevor es dann abends mit dem komfortableren Bus als bei der Hinfahrt nach Hause ging. Lustig war, dass wir unsere Freiwilligen aus dem Haus auf den ganzen Touren immer mal wieder traf, wie klein Peru doch ist ;P Auf dem Plaza de Armas gab es Abends noch eine Demo gegen Halloween, was ganz lustig war und Arequipa bzw die Innenstadt bei Nacht ist so wunderschön!

Demo gegen Halloween :D Arequipa by night <3

Arequipa ist wirklich so eine wunderschöne Stadt, in der ich noch gerne länger geblieben wäre als in Cusco :( Aufjedenfall ist es die Reise dorthin auf alle Fälle wert!! :)

22Oktober
2013

Traumhaftes Wochenende in Huacachina/Ica <3

Freitagabend ging es mit 11 weiteren Freiwilligen aus unserem Haus los in Richtung Ica.

Der lange Weg an die Küste Unser Bus fuhr um 18 Uhr und wir haben ihn gerade noch so erreicht. Alle Rucksäcke in den Kofferraum eingeladen und dann konnte die Fahrt los gehen :) Nachdem die 10 Stunden Busfahrt letzte Woche schon schlaflos für mich endete hatte ich Angst bei der 18 Stunden Fahrt nach Ica auch kein Auge zu zubekommen. Wie erwartet war die Strecke wieder sehr kurvenreich und konnte nachts kaum bis garnicht schlafen, bin ständig aufgewacht. Ist eben wie gesagt keine deutsche Autobahn, wo es nur gerade aus geht ;P

Aber die Fahrt war schon komfortabler als die letzte Woche, zu dem es auch sogar Essen gab und ein guter Film lief, zwar auf Spanisch aber habs sogar ein bisschen verstanden ;) Lag vllt auch daran, dass ich ihn im Flugzeug schon gesehen hab: Safe Haven, so ein unglaublich toller, trauriger, romantischer und gleichzeitig Psychofilm. Also wer den noch nicht gesehen hat unbedingt anschauen! ;) Nahe Nazca (Nazca-Linien ;)) gab es dann eine kleine Rast, um sich frisch zu machen und um etwas zu frühstücken.

Kurz zur Aufklärung:
Die Nazca Linien sind auch eine bekannte Sehenswürdigkeit in Peru, die man eigentlich nur aus dem Flugzeug richtig besichtigen kann, da es riesige Scharrbilder (Geoglyphen) Mitten in der Wüste sind und man bis heute nicht wirklich weiß, wie sie entstanden sind. Mir war der Flug zu gefährlich, da in den letzten Jahren viele Abstürze passiert sind (sind auch nur so ganz kleine Klapperkisten) und wollte da mein Leben nicht unbedingt aufs Spiel setzen. Außerdem fand ich den Preis von über 120 Dollar für so ein kleinen Flug ziemlich teuer. Aber gut sowas macht man nur einmal, aber Sicherheit geht vor ;) Hab dafür mal aus dem Internet paar Bilder für euch rauskopiert,dass ihr sehen könnt, was man aus dem Flugzeug gesehen hätte:

Nazca Linien
Ja nach der Pause hieß es "nur" noch 2 Stunden bis nach Ica :) In Ica angekommen
mussten wir uns ein Taxi nach Huacachina nehmen, da der Bus da nicht hinfährt. Nach bereits 15 Minuten sind wir an unserem Hostel angekommen, ein Traum! Es hatte sogar ein großen Pool (der sogar sauber war ;)), das entschädigte schonmal die lange Busfahrt :D und das ganze für umgerechnet 5 Euro die Nacht, das war der Hammer! Nachdem wir die Zimmer bezogen haben und uns schnell umgezogen haben gings ab in den Pool für ne Erfrischung Sonnen auf den Liegen, von denen man ein Ausblick auf die riesigen Sanddünen hatte *.* Anscheinend ist das die trockenste Wüste der Welt, also ist doch auch mal toll sagen zu können man war dort :P Nachmittags haben wir  dann das überschaubare Örtchen Huacachina erkundet, allein die Lagune im Zentrum ist traumhaft.
Dort suchten wir uns auch ein Restaurant und aßen lecker zu Mittag.

Unser Hostel mit Pool Ausblick auf die Sanddünen Lagune in Huacachina Gruppenbild :)Paradies  Frischgepresster Mangosaft <3

Dann gings wieder zurück ins Hostel und es hieß: Sandboarden! Wir wurden dann von einem großem Buggy abgeholt und ab gings in die Wüste. Ich dachte wir werden jetzt nur zu ner Düne zum Sandboarden gebracht aber nein es gab erstmal ne Wüstentour: das war so der Hammer!! Tausendmal besser als jede Achterbahnfahrt, was wir geschrien und gelacht haben so genial. Danach machten wir Stopp an einer kleineren Sanddüne und bekamen erstmal unsere Holzbretter mit Klettverschlüssen, das die "Sandboards" sein sollten. Die musste jeder erstmal mit einem Stück Kerzenwachs einreiben, damits später rutscht. So da ich ja kein Ski und Snowboard fahren kann, rutsche ich am Anfang erstmal mit dem Hintern auf dem Brett hinunter. Total cool! An die zweite traute ich mich das ganze dann im Stehen und siehe da es hat sogar ohne Sturz funktionert! So gings dann auch weiter und es hat so mega Spaß gemacht, dass es mich jetzt wirklich reizt Snowboard fahren zu lernen :)

Angeschnallt und Buggyfahrt kann los gehen! Unser Buggy WüüsteDas Sandboardholzbrett mit Klettverschluss :P Die ersten Versuche :P So schön hier! Unser Truppe :) JUMP! Sonne genießen :)

Irgendwann hat jeder Spaß sein Ende und wir mussten wieder in den Buggy einsteigen, um den schönen Sonnenuntergang entgegen zu fahren wieder Richtung Huacachina. Auf der Fahrt gabs dann für uns nochmal zum Abschluss eine "Wüstenachterbahnfahrt", kann es nur tausendmal wiederholen wie geil das war :D Am Ende hielten wir noch an einem Aussichtspunkt auf Huacachina um Bilder zu schießen und dann gings zurück in unser Hostel.

Sonnenuntergang in der Wüste - Traumhaft Sonnenuntergang über Huacachina Nochmal Gruppenbild mit Huacachina im Hintergrund :)   Ich und Huacachina :D

Dort organisierten sie abends ein Barbecue, was ganz okay war aber nicht das tollste. Direkt neben unser Hostel gabs eine Disco, dort sind aber die meisten nicht mehr hin da sie zu müde waren. Ich wollte da auch nicht mehr rein, da ich erstens müde und zweitens da sowieso nur Einheimische drin waren auf das ich keine Lust hatte. Vier von uns sind dann trotzdem ein bisschen feiern gegangen. Eigentlich schon praktisch direkt neben seinem Hostelzimmer eine Disco zu haben, da ist der Heimweg sehr kurz :P Aber dementsprechend laut war es dann zum Schlafen. Konnte aber relativ gut schlafen und so wie ich eingeschlafen bin (mit dröhnender Musik) bin ich morgens um halb6 wieder aufgewacht. Da ging dann immer noch die Party. Wir standen so früh auf, da um halb7 unser Taxi kam das uns nach Paracas zu den Islas Ballestas fuhr, diese Tour wir den Tag davor noch gebucht hatten. Ohne Frühstück, da es das Hostel nicht pünktlich hinbekommen hat, ging die 1 stündige Fahrt dann dorthin los. Zum Glück konnten wir vor der Bootsfahrt noch ein kleinen Snack kaufen und mussten nicht hungrig einsteigen.Raus auf die benannten Inseln gefahren, konnten wir dann tausende von Seevögeln, süße Humboldtpinguine (kleine Pinguinart), Pelikane und Robben betrachten - alle total knuffig :)

Unser Kapitän vom Boot :PSeevögel und Pinguine :) Die Chillerrobben, so ein Leben müsste man haben :PPelikane Der Versuch mit den Robben im Hintergrund :D Kira und ich Robben Vor lauter Pinguinen hab ich später in meiner Banane auch ein Pinguin erkannt :'D

Nach einer Stunde ging es dann wieder zurück an Land. Die Sonne kam solangsam raus und nachdem wir ei n paar Souvenirshops durchstöberten chillten wir noch ein Stündchen am Strand. Total tolles Feeling, ich fühlte mich wirklich nicht, dass ich gerade noch in Peru bin durch das Meerrauschen und Strand =) Nachdem wir dort noch ein kleinen Snack einnahmen mit einem leckeren Fruchtsaft gings zurück mit unserem Partybus nach Huacachina. Der Fahrer war der genial, verzog keine Mine schaute die ganze Zeit total ernst aber machte dauernd für uns Partymusik rein und drehte auf :D Klasse Fahrt!

  Pazifik Chillen am Strand Sooonne    Mein Peruabenteuer 2013! YES! Lecker gemischter Fruchtsaft <3 das werd ich in Deutschland vermissen

Wieder am Hostel angekommen chillten wir wieder am Pool und sind abends noch unseren Bus buchen und etwas in unserem Lieblingsrestaurant essen gegangen und danach gabs leckeren Bananenbaileyscocktail mhh. Die Hälfte unserer Gruppe fuhr dann Sonntagabend schon, aber für die 18 Stunden Busfahrt wollte ich nicht nur eine Nacht bleiben sondern blieb noch mit der anderen Hälfte ein weiteren Tag im Paradies :P
Am nächsten Morgen schliefen wir etwas aus, frühstückten  und sonnten und planschten wieder das letzte mal am Pool bevor wir auschecken mussten. Danach sind wir mit dem Taxi nach Ica, aber die Stadt ist wirklich nicht sehenswert. Sieht teilweise so aus, als sei eben mal ne Bombe eingeschlagen. Haben uns dann noch mit Nahrungsmittel für die Fahrt abends versorgt und sind danach in ein Einkaufszentrum. War total toll sowas nach 4 Wochen wieder zu sehen :D War richtig deutscher Standard unglaublich :P Dort haben wir aber nur ein Eis gegessen und sind nach ein bisschen rumbummeln wieder zurück nach Huacachina.Abends fuhr dann schon unser Bus nach Cusco, diesmal etwas komfortabler, da wir Cama statt Semicama gebucht hatten.Dort hat man dann etwas bequemer Sitze und vorallem breitere. Liefen dann Filme wie Parker und Hangover 1-3, die man ja sowieso schon mindestens 10 mal gesehen hat :D Endlich konnte ich auf der Fahrt mal ein bisschen schlafen und nach 16 Stunden kamen wir dann schon in Cusco morgens um 11 an und fuhren dann mit dem Taxi in unser Häuschen :)

Frühstück mit gescheiten Brötchen :P     Jedes zweite Die    Plaza de Armas in Ica :)

Fazit: Eines der besten Wochenenden hier in Peru, mega stark! =)

15Oktober
2013

Puerto Maldonado - Ein Wochenende im Dschungel

Dieses Wochenende ging es ab in den Dschungel mit Mara, Louisa und Stefan aus unserem Freiwilligenhaus, der Weg dort hin war allerdings lang und hart. 10 Stunden Busfahrt mit einem weniger komfortablen Bus von Freitag Abends um 8 bis Samstag früh um 7, als wir endlich in Puerto Maldonado ankamen. Schlafen konnte ich kaum, da die Fahrt sehr kurvig und holbrig war - aber der Ausblick aus dem Bus hat sich dann gelohnt mit den vielen Palmen kam das Urwald Feeling schon langsam auf. Puerto Maldonado liegt südöstlich von Peru und ist nur noch ca. 300 KM von Brasilien entfernt ;D
In Puerto Maldonado wurden wir dann abgeholt und es ging erstmal zum Frühstück, danach fuhren wir mit dem Boot ganz entspannt 1 Stunde zu unserer Lodge, die war super - wir hatten sogar eigene Hängematten, Bananenstauten und Ananaspflanzen vor der Tür :) Und vor dem Restaurant gabs zwei aggressive Papageien (der eine biss am ersten Tag Stefan gleich mal in den Bauch) der andere konnte sogar sprechen, war total cool :D und ein kleinen total knuffigen Babyaffen und ein Schweinchen.

Ausblick aus dem Bus - die letzten Meter nach Puerto Maldonado =) Brücke in Puerto Maldonado - erinnerte mich ein bisschen an die Golden Gate Brige Plaza de Armas in Puerto Maldonado Ahoi! Gleich gehts zu unserer Lodge - Ich und Louisa :) Die Bootsfahrt :) Die zwei agressiven Papageien :P Die hässlichste Hose die ich mir je gekauft hab :D Aber sie war so gut luftdurchlässig und schützte vor den Mosquitos Hola! :D Bananenstaute

Nach ner kleinen Einweisung und Zimmerbezug gab es dann erstmal eine kleine Tour durch den Dschungel, wo wir über verschiedene Insekten, Pflanzen, Vögel und Bäume aufgeklärt wurden. UND unser Guide hat dann die Taranteln aus ihren Löchern hervor holen müssen um sie uns zu präsentieren.. wah nicht mein Fall diese pelzigen Viecher.
Nach ner kleinen Entspannungspause gab es dann Mittagessen und danach fuhren wir wieder mit dem Boot rüber auf die andere Insel die den Namen Affeninsel trug - warum wohl? :P ja weil da lauter Affen (Tiere) hausen. Unser Boot blieb dann am Grund stecken und wir mussten den Rest durch den Amazonas an Land laufen und es ging dann barfuß weiter auf die Affeninsel. Unser Guide rufte dann die Affen und wir durften sie füttern. Ziemlich aggressiv und zickig diese wilden Affen, hat nicht lang gedauert als sie ein Opfer gefunden haben, der ihre Tasche sie ausraubten, um nach Essen zu suchen. Das sah so witzig aus - erst Labello, Tempos etc. einzeln herausgeschmissen bis sie merkten es gibt nichts zu essen. Danach durften wir ein bisschen im Amazonas planschen, das Wasser war so schön erfrischend, vor allem da es so schwül im Dschungel ist und du den ganzen Tag einfach nur Nass bist.

Nicole alias Jane :D Leider noch unreif zum essen =( Im Hintergrund unsere Lodge :) Affenfamily Greif zu! Auf der Affeninsel - Habt ihr was zu essen? Mara und ich im Amazonas Atemberaubend die Aussicht Bootsfahrt zurück zur Lodge :) Sonnenuntergang =) ist der nicht Traumhaft? Chillen während des Sonnenuntergangs auf dem Hausbootdach
Danach schauten wir uns aber noch den schönen Sonnenuntergang an und chillten ein bisschen auf dem Hausbootdach und es gab noch eine Nachtfahrt mit dem Boot um Krokodile zu suchen, einen hatten wir gesehen. Da wir alle von der Anreise ziemlich erschöpft waren, ging es ziemlich früh schlafen. Wir hatten auch nur abends von 18-21 Uhr Strom, also nach 21 Uhr ist es überrall stock dunkel.
Am nächsten Tag hieß es dann um 4 Uhr aufstehen WUHUU und um 5 zum Frühstück.
Ein Traum für mich als Morgenmuffel :P
Wir fuhren danach mit dem Boot dann in einen Nationalpark, wo wir sogar einen Stempel in den Reisepass bekamen ;D Dort haben wir diverse Vögel, Insekten, Affen, Schildkröten und Otter gesehen. War total schön, vor allem die Bootfahrt auf dem See in dem Nationalpark!
Dann ging es wieder zurück zu unserer Lodge zum Mittagessen und danach gings ab zum fischen. Wir vier Deutschen waren ziemlich erfolgslos, allerdings die Amerikanerin Kristen hat innerhalb kurzer Zeit gleich mal 3 Fische gefangen. Kristen ist New Yorkerin und wohnt aber mittlerweile in Colorado, sie war mega nett und haben gleich mal Kontakte ausgetauscht, da sie mir viele Tipps für meine kleine New York Reise geben möchte :)

Nationalpark Unsere Gruppe von rechts: Louisa, Stefan, Mara und ich :) Aussicht genießen :) Kleines Nickerchen zwischendurch - sind schließlich um 4 Uhr aufgestanden :P Der Versuch zu Angeln :D gescheitert

Nach dem Fischen gings dann hoch auf die Hängebrücken, von dort aus wir den Sonnenausgang mit dem typischen peruanischen Bier Cusquena genießten. War total schöön! =)


Abends gab es noch eine Nachtwanderung durch den Dschungel, um die nachtaktiven Tiere zu beobachten und nach dem Abendessen wollten wir den Abend noch ausklingen lassen mit einem Pisco Sour (dem Nationalcocktail hier, den ich immer noch nicht probierte) aber leider hatten sie nichts mehr anderes außer Bier da =( So sind wir dann ein bisschen enttäuscht ins Bettchen. Am nächsten Morgen war unser Guide so gnädig und ließ uns bis 8 Uhr schlafen. Nach dem Früchstück ging es ab auf den Amazonas zum Kayak fahren - DAS WAR DER HAMMER! Das hat so viel Spaß gemacht und am Ende gabs ne kleine Wasserschlacht und planschen im Amazonas und wer wollte durfte hinter unserem Boot mit dem Kayak hinterher surfen. Ich traute mich das allerdings nicht, sah mir zu gefährlich aus :D Nächstes Wochenende gehts übrigens bei mir auch zum Surfen, nicht auf dem Wasser sondern auf dem Sand in Ika ;D freu ich mich schon total drauf =))

Kristen und Ich bei der Nachtwanderung Kayak fahren :) hat so Spaß gemacht! Planschen im Amazonas Die ganze Gruppe :)

Ja nachmittags ging es dann noch zum Ziplining und danach ging es um 16Uhr schon mit dem Boot zurück nach Puerto Maldonado und haben beim Italiener erstmal eine Pizza gegessen, da wir so Hunger hatten und mir das peruanische Essen in der Lodge nicht so bekommen ist. Um 20:30 abends gings mit dem Bus wieder 11 Stunden nach Hause nach Cusco zu fahren :/  Hat sich aufjedenfall gelohnt das Wochenende, war mal eine ganz andere Seite von Peru! =)

Zipliningausrüstung Ziplining Zurück nach Hause =(

11Oktober
2013

Ein Blick in die peruanische Küche :)

Diese Woche hatte ich diesmal immer nachmittags von 14 - 18 Uhr Sprachschule und unternahm morgens nicht so viel erzählenswertes. Nächste Woche habe ich dann wieder morgens unterricht und habe mehr vom Tag ;)
Ja wie jeden Freitag wird von der Sprachschule aus mit seinem Lehrer und Gruppe irgendeine kleine Aktivität unternommen. Wir entschieden uns mit unserem Sprachlehrer Franklin zu Cuy bzw Ceviche essen gehen. Cuy ist hier in Cusco ein Leibgericht, dass man unbedingt mal probiert haben sollte wenn man hier ist. Auf Deutsch übersetzt heißt es Meerschweinchen, ja die kleinen Tierchen die die kleinen Kinder bei uns zu Hause eigentlich als Haustiere halten werden wir entweder frittiert oder gegrillt AM GANZEN STÜCK. Also nicht, dass der Kopf oder so vorher abgemacht wird oder so nein ;P der Anblick ist also nichts für Vegetarier (wie Kira). Aber zum Glück gab es für sie im Restaurant auch noch eine vegetarische Variante. Franklin und Lukasz entschieden sich fürs frittierte Cuy und ich wollte unbedingt mal Ceviche probieren, da ich hier Fisch von vermisste. Ceviche ist ein Fischgericht, wo der Fisch kalt in Scheiben bzw Würfel geschnitten und in Limone, Chili und Zwiebeln mariniert und danach mit Papas (Kartoffeln) serviert wird. War ganz lecker aber muss ich nicht alltäglich haben.

Als Getränk gabs Chicha Morada, auch typisch peruanisch. Besteht aus lilanen Mais (was hier in Peru sehr verbreitet ist) und wird in Wasser zusammen mit z.B. Zimt, Nelken, Ananasschalen etc. aufgekocht und mit Zucker und Zitrone dann wenn es erkaltet ist abgeschmeckt. Es schmeckt okay, ziemlich süß ähnelt ein bisschen puren Traubensaft, die anderen hier lieben das Getränk.
Das Restaurant an sich war total putzig, war relativ groß für peruanische Verhältnisse aber dort gab es eine Bühne, wo dauernd irgendwelche peruanischen Tänze aufgeführt wurden. War schön anzuschauen =)

Aber wie gesagt, man muss alles mal probiert haben, wenn man schon mal die Chance hat ;)

Unterhaltungsprogramm  Als Vorspeise gabs Bohnen und Maiskörner mit so ner scharfen grünen Sauce (Namen vergessen), war gut Ist kein Chicha Morada, sondern eine Art vergorener Maissaft mit pürierten Erdbeeren und Zimt.. war garnicht mein Geschmack!Cuy! Mein Ceviche :) Wir drei Deutschen und Franklin unser cooler Sprachlehrer :) war tolle Woche bei ihm und sehr viel gelernt :)

08Oktober
2013

Inka Jungle Trail zum Machu Picchu - ein unvergessliches Wochenende! =)

Am Wochenende war es soweit für den Machu Picchu, natürlich nicht nur 1 Tag das wäre ja zu langweilig sondern eine 4 Tagestour mit 3 anderen Mädels.
Los ging der sogenannte Inka Jungle Trail am Donnerstag morgen um 8 Uhr mit einer Fahrradtour, wo wir uns erstmal am Plaza de Armas mit unserem Guide Richard getroffen haben. Nachdem wir Stück für Stück unsere Gruppe eingesammelt haben waren wir letztendlich 10 Leutchen: Wir 4 Mädels, 1 Pärchen aus England, 1 Pärchen aus Brasilien und 1 Pärchen aus der Schweiz, die waren super drauf und haben uns gut mit allen verstanden :)

Warten am Plaza de Armas - man beachte den Spast im Hintergrund, das ich erst jetzt bemerkte :D Unser Van mit den Bikes ;) Kleine Busrast, um zu frühstücken

Ja dann kam unser kleiner Van, auf dem Dach die Fahrräder aufgeschnallt und wir fuhren
erstmal 3 Stunden auf ein Berg. Angekommen und ausgestiegen, Sicherheitswesten, Helme,Ellbogenschützer und Knieschützer (die ich anfangs bisl lächerlich fande fürs Fahrrad aber später mein Leben rettete) angezogen. Die Mountainbikes waren nicht dafür ausgestattet Berg auf zu fahren, da die Schaltung ausgestellt war und sie nur sinnvoll für bergab fahren sind. So ging es los von ganz oben nach ganz unten 60KM zu fahren. Anspruchsvoll war es natürlich nicht, man musste sich  nur rollen lassen aber es war gigantisch schön zwischen den Anden sich einfach nur bergab rollen zu lassen und den Ausblick zu genießen.Auf der Strecke gab es durch die kleinen Bäche immer mal wieder riesen Wasserpfützen, die letzte wurde mir 500 Meter vor Schluss zum Verhängnis. Es kam ein LKW mir entgegen und ich hatte Angst, dass er mich Nass spritzt und bremste in der Pfütze und BANG bin ich total auf meine linke Seite ausgerutscht. Zum Glück ist hinter uns immer ein Van hinterher gefahren und ein paar Helfer waren sofort da. Mein linkes Bein war im Fahrrad eingeklemmt und mein linken Arm konnte ich garnicht mehr bewegen, so dass ich dachte er wäre gebrochen aber schlussendlich war er dann gottseidank doch nur verstaut. Jetzt hab ich halt ne mega hässliche Schramme am Bein und mein Arm mittlerweile ein Bluterguss von dem starken Aufprall. Zum Glück hatte ich die Schützer an, wer weiß was da sonst passiert wäre.

Wir Mädels mit unserer Fahrradausrüstung Gigantischer Ausblick aufs Tal :)

Es ging dann weiter zu unserer ersten Unterkunft nach Santa Maria, wo es erstmal was zu
Mittag essen gab. Nach der kleinen Stärkung ging es dann zu unseren Zimmern, wir Mädels teilten uns ein 4 Bettzimmer. Dusche war natürlich kalt :/ Aber daran gewöhnt man sich so langsam hier in Peru, dass das nicht wie bei uns ein Standard ist :P
Ja wir haben ein bisschen gechillt und uns danach ein bisschen Santa Maria angeschaut, was aber nicht viel sehenswertes bietete und abends gabs dann Abendessen. Die Mosquitos sind sowas von lästig gewesen, ich bin sowieso so anfällig für Stiche und war trotz Mosquitoschutz total verstochen :/ Dementsprechend toll sah ich aus mit kaputten Bein und Arm und lauter Stichen am Körper :D Da wir ziemlich müde waren, gingen wir ziemlich früh schlafen. Zum Glück war es abends nicht so kalt wie die Woche davor in Patabamba. Nach erholten Schlaf durften wir morgens früh um 5 wieder aufstehen (juhu) und um punkt 6 gabs dann Frühstück.

Danach gings los mit unserer 8 Stunden Wanderung durch die Berge und Dschungel. Ganz ungefährlich war das durch die vielen Tiere vorallem Schlangen nicht, allerdings hätte unser Guide im Fall der Fälle Gegengift dabei gehabt. Anfangs ging es erstmal 1-2 Stunden berg auf, nach einer kleinen Verschnaufspause bei einer Peruanerin mit ihrem verspielten Affen (der extra angekettet werden musste) ging es dann tiefer in den Dschungel. Neben den vielen Mosquitos gab es reichliche Früche wie Bananenstauten, Papaya-, Ananas-, Avocado-, Kakaopflanzen und vieles mehr zu sehen. Ganz interessant mal zu sehen, wo das ganze Zeugs auf dem Markt her kommt. Dann gab es wieder eine kleine Verschnaufspause, wo die ganze Gruppe Kriegsbemalung erhalten hat.

Am nächsten Morgen - Ich und Fabienne Auf gehts! Wir vier :) Das verspielte Äffchen RelaaaxIch mit dem sympatischen schweizer Pärchen und unserer Kriegsbemalung :DDie ganze Gruppe :) PapayaWeiter gehts durch den Dschungel

Ja unser Mittagessenplatz war der Hammer: Mitten im Dschungel gab es ein kleines Bistro, wo davor viele Hängematten hingen *.* Das Essen war auch genial, ich glaub ich freunde mich hier doch mal so langsam mit Avocados an, das war die beste Guacomole die ich je gegessen habe. Das war die Vorspeise mit Brot, als Hauptspeise gabs dann ziemlich europäisch Spaghetthi mit Fleischsauce. Danach hat unser Guide uns eine Stunde Pause gegönnt, ihr wisst garnicht wie chillig und entspannend es nach 5 Stunden Wanderung ist in der Hängematte mitten im Dschungel mit Vogelgeräuschen, Sonne und Palmen rund herum zu liegen :)

Leckerste Guacomole :)    Chillen :) Liebe Grüße aus der Hängematte im Dschungel nach Deutscland :P Aussichtsplattform :) Gefällt mir :D

Nach der Stärkung gings dann noch 3 Stunden weiter am Fluss entlang. Einmal mussten wir mit einem fragwürdigen Hängeschiebewagen den Fluss überqueren, da dort keine Brücke gebaut wird. Die Frau an dort tat mir ein bisschen Leid, den ganzen Tag dort zu stehen um die Leute hin und her zu schieben. Ja dann war es nicht mehr lang bis wir am Ziel waren -> die heißen Quellen *.* so traumhaft für nur 5 Soles (1,30 Euro) durfte man dort so lang baden wie man wollte. Die natürlichen Quellen hatten eine Temperatur von 40 Grad und war super entspannend mitten in den Bergen nach 8 Stunden Wanderung und hatten unseren Spaß :) Allerdings wurde es dann relativ schnell dunkel und wir machten uns dann mit einem Van auf dem Weg in unser Hostel in Santa Teresa.

Hängeschiebewagen Und ab gehts (ja meine Nase hat nen Sonnenbrand :P)In der heißen Quelle :)

  Angekommen und sofort die schlechte Nachricht: Stromausfall. Das kommt dort anscheinend so gut wie nie vor - ausgerechnet wenn wir da sind :D Ja blieb uns nicht anderes übrig als mit Kerzen und Taschenlampen uns im Hostel zurecht zu finden. Natürlich gabs dann dort auch wieder kein warmes Wasser zum duschen, aber gut das wussten wir schon vorher :P Zum Abendessen ging es dann in ein Restaurant um die Ecke, das durch die ganzen Kerzen  ziemlich romantisch erschien. Ich probierte das erste mal hier dann Alpakasteak zusammen mit Reis und Papas fritas (Pommes), total lecker! Danach gönnten wir uns noch ein Cusquena, das einheimische Bier in Peru, und gingen danach ins Bettchen :)

Abendessen in Santa Teresa Alpaka ;)
Am nächsten Morgen hieß es nach dem Frühstück ZIPLINING, was aber im wahrsten Sinne des Wortes fast ins Wasser fiel, da es so stark regnete. Aber nach einer Weile warten hörte der Regen auf und konnten los starten. Nachdem wir unser Equipment anbekommen und eine kleine Einweisung erhalten haben ging es zu Fuß hoch zu den Ziplining Bahnen. Oben angekommen rutscht einem dann das Herz erstmal ein bisschen in die Hose, wenn man die Höhe sieht über die man gleich "fliegen" soll. Ja bleibt einem nichts anderes übrig als Augen zu und durch: hab erstmal so geschrien, aber als man am Ende der Bahn ankam war man so happy mega der Adrenalin Kick. Die erste Bahn war im Vergleich zu den anderen harmlos. Die zweite war dann die krasseste, die richtig übers Tal ging und man so schnell unterwegs war. Bei der vierten und letzten durfte ich dann Superwoman spielen :D und der Kerl hängte mich am Rücken an das Seil dran,
damit ich richtig frei fliegen konnte. Das war mega hammer geil, man fühlt sich so frei
und hat gleichzeitig Angst in den Tod zu stürzen. Aber alles gut überstanden und unverletzt auf dem Boden angekommen :)

 Ziplining Motivation!  Ziplining Ankunft ;P

Ja dann gings weiter mit der Wanderung 3 Stunden bis Aguas Calientes, der größte Teil verlief an den Zuggleisen, wo die "faulen" Leute dann mit dem Zug nach Aquas Calientes fahren. Die Strecke war ganz schön zu laufen und vor allem nur flach :P man konnte schon ein bisschen vom Berg Machu Picchu sehen. Wie gesagt sind wir nach etwa 3 Stunden endlich angekommen und haben uns erstmal für den nächsten Tag mit Essen und Trinken eingedeckt, wenn wir hoch auf den Machu Picchu gehen, da die Preise dort unverschämt teuer sind. Abends aßen wir dann wieder in einem Restaurant und ich probierte das einheimische Gericht Trucha de Plancha: Fisch mit Pommes. War super lecker! Aguas Calientes ist echt ein schönes kleines Örtchen und es gibt auch tolle Hotels dort. Aber die kosten 250 Dollar die Nacht so viel wie unser ganzer Trip :D Aber unser Hostel war auch super und es gab endlich mal warmes Wasser zum Duschen! *.*

Am Nächsten morgen hieß es natürlich wieder früh (4 Uhr) aufstehen, das diesmal etwas leichter viel da die Vorfreude auf die Inka Stadt Machu Picchu die Müdigkeit überstieg. Man konnte entweder 1 Stunde nur steil die Treppen hochlaufen oder den bequemeren Weg nämlich den Bus zu nehmen wählen. Natürlich nahnm ich den Bus, da ich von den Tagen davor dann doch irgendwie die Schnauze voll von Berg auf wandern hatte und außerdem werden wir an dem Tag noch den Huayna besteigen. Um 6 Uhr oben angekommen, wurden die Toren geöffnet und man bekam sogar ein  Stempel in den Reisepass von Machu Picchu :P Unser Guide Richard machte für die spanisch sprechende Leute unserer Gruppe die Tour und da unser Spanisch sich in Grenzen hält, bekamen wir einen englischen Guide namens Leo. Der war aber nur halb so toll wie unser Guide davor und waren auch froh, dass wir uns um 7 von der Tour abseilen konnten, da wir zum Huayna Picchu mussten. Kurz zur Erklärung Huayna Picchu ist der kleine Berg neben dem Machu Picchu (Macchu= groß, Huyana= klein, Picchu=Berg), den nur 200 Personen pro Tag zu einer bestimmten Uhrzeit besteigen dürfen, anders wäre es auch zu gefährlich da der Weg nach oben nicht gerade breit und einfach ist.
Ja dann gings los mit Berg auf laufen, ist der Wahnsinn wie viele Nationalitäten man
unterwegs trifft vorallem Deutsche. Hab ne nette Gruppe aus der Nähe von Mosbach kennen gelernt, nen lieben Amerikaner der ganz allein unterwegs war und noch viele andere wie zb aus Australien, Südamerika etc.. Nach einer Stunde voll aus der Puste kamen wir dann mal oben an, ich kanns nur jedem empfehlen wer zum Machu Picchu
geht den Berg hoch zu laufen, da der Ausblick einfach sowas von gigantisch ist, das ist mit den Bildern hier garnicht auszudrücken!   

Richtung Huayna Picchu Der vernebelte Berg ist der Huayna PicchuKurz bevor es richtig steil hoch ging Zwischenstopp    Winke Winke von ganz oben :POn the top!

Nach gefühlten tausend Fotos machten wir uns wieder auf den Weg nach unten, wo schon eifrig hungrige Lamas versuchten von den Besuchern Essen abzustauben. Hoffte auf ein schönes Bild mit einem Lama, aber das klappte an dem Tag nicht =( machte auch lieber den Sicherheitsabstand bevor es mich noch anspuckt :D

Bildversuch Lama und Ich :D

Ja dann haben wir auf eigene Faust ohne Guide uns die ganzen Ruinen und Terassen angeschaut und natürlich das weltbekannte Postkarten Foto selbst geschossen :P

Terassen

  Da es ein langer anstrengener Tag und unser Zug erst abends fuhr, chillten wir noch ein bisschen auf der Wiese und sonnten uns bevor es dann wieder zurück nach Aguas Calientes ging.Diesmal aber zu Fuß berg ab, obwohl das auch anstrengend war (natürlich nicht so wie berg auf).Abends gings dann mit dem Zug und Bus 4 Stunden nach Cusco zurück und erreichten unser Haus dann endlich um 11 Uhr abends.

Dann hieß es nur noch schlafen, nach so einem ereignisreichen unvergesslichen Wochenende! =)

02Oktober
2013

Ein Tag im Zoo - in Tipon

Ja heute bin ich nach der Sprachschule mit einer Wildlife-Praktikantin mit in den Zoo - war großartig! Man darf es natürlich nicht mit Deutschland und der Wilhelma vergleichen, es ist alles viel viel kleiner und weniger Tiere.
In Tipon gab es mehr als in Pisac letzte Woche, von dem ich ja enttäuscht war.
Neben einem Bär, vielen Affen, Lamas, Schildkröten und vielen mehr durfte ich mir ein Papagei, Adler und ein blindes Faultier auf den Arm nehmen lassen und einmal in das Condor Gehege :) Das Faultier war so zuckersüß, das ging dann halt einfach an meiner Brust und schlief im Gegensatz zum Papagei der sehr aufbrausend war.

Hier paar Bilderchen =)

Adler :) Das süße Faultier *.* Papageichen Beide zusammen geht ja auch :P Im Condor-Gehege =) Da hat man schon mal etwas Angst bekommen, wenn der Riesenvogel seine Flügel ausbreitet :D aber sehr fotogen der Condor

02Oktober
2013

Intercultural Exchange

Gestern Abend gab es von unserer Sprachschule eine Intercultural Exchange, das von einer unseren Psychologie-Praktikaweltenpraktikanten organisiert wurde. Es ging in die Klinik, wo sie ihr Praktikum machte und hatten ein schönen Abend bei den Patienten. Die Patienten haben meist Alkohol und Drogenprobleme und wurden von ihren Familien dort hingeschickt. Die sind dort quasi den ganzen "eingesperrt" und dürfen nicht hinaus, daher haben sie sich so gefreut, dass mal etwas Abwechslung in ihren Alltag kommt. Total süß, sie haben sich extra alle gerichtet und ihre Zimmerchen gesäubert, um uns alles zu zeigen. An dem Abend haben wir dann zusammen Pizza im Steinofen gebacken und dazu gab es lecker selbstgemachtes Knobibrot. Hier in Peru ist es üblich, wenn man eine Pizza bestellt bekommt man gleichzeitig noch Knoblauchbrot dazu - total lecker!
Aufjedenfall haben wir zusammen mit den Peruanern diese American Style Pizza zusammen nach Belieben belegt und konnte auch gleich mal sein Spanisch etwas testen. Leider konnten sie kein Englisch und mein Spanisch hält sich ja in Moment auch noch in Grenzen. Aber mit Hand und Fuß kann man sich ja zur Not immer noch verständigen :P

kleine Vorstellungsrunde :) Ran ans Pizza belegen Vor dem Backen =)

Solang die Pizzen im Ofen waren, war es Zeit einen neuen Welpen ein Namen zu geben - jeder durfte ein Namen auf den Zettel schreiben und der fünfte der gezogen wurde, wurde dann ausgewählt: July heißt der Süße ab sofort :) so goldig! und es gab außerdem soo süßee Katzenbabys dort! Hätte am liebsten alle mitgenommen in unser Haus :D

soo süüß Heißt ab sofort July :)

Dann gings los ans große Essen, die Pizzen waren sehr lecker! Danach zeigten die Patienten uns dann ihre Zimmer. Wahnsinn wie sie da monatelang hausen..teilweise zu 8 in einem zu kleinen Raum. Natürlich durfte danach dann ein Ping Pong Battle Peru gegen Deutschland nicht fehlen - und natürlich in den passenden Trikots ;) Hat allen riesen Spaß gemacht und teilweiße lebten manche Patienten wieder richtig auf, nachdem sie die Woche eigentlich depressiv waren. Also hat ihnen richtig gut getan =)

Lecker Knoblauchbrot YammiYaaam Peruanische Team Deutsches Team gemischt mit paar Peruanern :) Yeaah :P Soo süß, wie er an dem Abend auf lebte =)

War ein schöner Abend, der sich gelohnt hat und dieses Event hoffentlich fortgesetzt wird!

30Sept
2013

Patabamba - Leben mal anders

Zusammen mit 15 Mädels war ich am Wochenende auf einem Dörfchen mitten in den Bergen abseits vom Schuss. Gestern sind wir zurück gekommen und möchte euch die tollen Erlebnisse berichten.

Angefangen hat es damit, dass wir Samstag früh an unserer Sprachschule morgens um 8 in Cusco abgeholt  und irgendwo hingefahren worden sind.

Noch motiviert!

Ja es hieß eigentlich, dass der Weg dorthin nur flach sein soll und wir etwa 4 Stunden laufen.. aber das Gegenteil hat uns erwartet. Es ging mindestens 2 Stunden steil Berg auf, ich dachte echt ich sterb gleich weil ich so außer Puste war. Schließlich sind wir von 3400m auf über 4000m hoch gewandert und die Luft wird auch immer dünner. Gott sei Dank kam dann irgendwann endlich mal eine flache Strecke, die sich größtenteils auch flach hielt. Ein Pferd hatten wir auch noch im Schlepptau, dass hat mir Leid getan sich die Strapazen auch noch an zu tun.

Irgendwann hab ich ihm mein Rucksack gegeben, weil mein Rücken einfach nur noch schmerzte, war die Erleichterung pur Zunge raus
Hälfte des Berges erreicht =) Die Motivation schrumpft.. Mein kleiner Packesel ;P Lagune - traumhaft =)
Ja an einer Lagune sind wir dann auch vorbei gekommen mitten in den 4000m (muss man ja nochmal betonen Zunge raus) Bergen - war total schön!
 Lagune
Nach einigen Pausen sind wir nach circa 4,5 Stunden endlich in dem Dorf angekommen. Habe es mir ehrlich gesagt kleiner vorgestellt, aber es hatte dann doch ganze 200 Einwohner (wo wahrscheinlich jeder mit jedem verwandt ist).
Begrüßt wurden wir total süß als das Tor aufging, schmieß eine Einheimische erstmal Blütenblätter über unsere Köpfe :D Dann gab es erstmal zur Stärkung eine Mahlzeit und danach durften wir unsere Zimmer beziehen, die ausreichend waren.
Blumenregen Vorspeise Wie süß sie immer alle für uns gekocht haben =) Unsere Aussicht aus dem Schlafraum - fast wie in der Toskana :P Unser Schlafgemach :)
Ihr könnt es euch nicht vorstellen, tagsüber ist es soo heiß, dass man am liebsten nur in Shorts und T-Shirt rum laufen möchte und abends kühlt es so stark ab, dass man lieber eine Winterjacke und Mütze an hat. Die Sonne hab ich dort natürlich voll unterschätzt und als Dank jetzt eine rote Nase und Sonnenbrand auf Armen, Schultern und Kopfhaut AUTSCH.

Nach einer kleiner Erholungspause ging es dann zum Abendessen, wo wir als erstes  frisch selbstgemachtes salziges Popcorn serviert bekommen haben und danach Spaghetti mit irgendeiner peruanischen Sauce.
Danach gings raus auf dem Hof, wo uns ein schönes Lagerfeuer erwartete - das auch unbedingt nötig war, da es EISKALT war. Zusammen mit einem wunderschönen Sternenhimmel und Quechualiedern ließen wir den Abend ausklingen, relativ früh, da alle so kaputt von dem langen wandern waren. Daher ging es schon um halb10 schon ins Bettchen Lächelnd
  Und loos zugreifen :P So kaalt =/
Die Nacht war soo kalt, dass ich mich mit Mütze, Schal und Wollsocken eingekuschelt habe und um 5 Uhr wurden wir von irgendeinem Gottesdienstlautsprechergesange wach. Das ging nicht nur einmal am morgen sondern gefühlte 10 mal.. ich kam mir vor wie in Istanbul.
Nach einem leckeren reichhaltigen Frühstück mit lecker selbstgemachtem Kakao(!), ging es dann erstmal hinters Haus, um die Vorbereitung für das Mittagessen zu erledigen. Es wurde aus Steinen eine Art Steinofen gebaut (der sogar nicht zusammen brach) und in ihn Feuer gelegt, damit die Steine für 3 Stunden erstmal durch glühen bevor das Essen darauf gelagert wurde. Ich konnte mir noch nicht ganz vorstellen, wie das funktionieren sollte.
Eine Art Käsestange und Spinatpfannkuchen - lecker! Zu jeder Mahlzeit gab es natürlich ausreichend Tee und viele viele Kokablätter ;) Nicht mein Geschmack! Heißer selbstgemachter Kakao =) Beim Steinofen bauen Feuer rein :)
Ja nach der Tat ging es ab aufs Feld um Bohnen anzupflanzen. Nachdem uns eine Reihe vorgezeigt wurde, durften wir dann selbst Hand anlegen und es hat geklappt, aber anstrengend auf Dauer :P

Bohnenfeld Rein .. und Zack.. Selbst ist die Frau :P   Ich und Teresa beim Bohnenfeld :)

Danach ging es wieder zurück ans Haus und erhielten die tradiotionelle Kleidung von den Einheimischen an und gingen danach Blätter und Blüten pflücken, um Wolle einzufärben. Was ziemlich interessant war Lächelnd  Die Farben Grün und Gelb sammelten wir, für die Farbe Blau muss man die grünen Blätter für 7 Monate in Urin tränken, was ziemlich eklig klingt/ist.
Ja die süßen kleinen Peruanerinnen :D fast fertig :) Unsere Gruppe =) Auf den Weg um Farbblätter holen Kleine Aufklärung über die Farbpflanzen ;) Peruanische Nicole :D Gigantischer Ausblick! Alle fleißig am sammeln :) IA
Wir durften dann auch von einem Schaf Wolle abschneiden üben, das so kuschelig war. Die zwei Peruanerinnen zeigten uns dann wie man ein Schal webt, unglaublich das man für ein Stück 8 Tage braucht und dann für diese tolle Handarbeit einfach so wenig Geld bekommt!! Gut für die Frauen ist das einfach viel Geld.

Das Schaffell Mein Versuch etwas abzuschneiden Done! :P Beim Weben =) Wahnsinn, was für eine Geduld und Konzentration man haben muss! Ganze 8 Tage, um einen Schal fertig zu bekommen!
Die Steine waren durch geglüht und das Essen wurde in "Essen Stein Essen Stein" Schichten gestapelt und mit Sträuchern und Plastiktüten ummantelt, damit alles schön durch garen kann. Sowas hab ich davor noch nie gesehen, war sehr interessant besonders als es dann fertig war, war wirklich alles durch!
Eine Menge arbeitet für so ein Essen finde ich, denke die machen das auch nicht alle Tage. Unser Essen wurde dann serviert - sehr lecker war es und ich war so papp satt.

Unser noch rohes Essen Schicht für Schicht - Stein auf Essen, Essen auf Stein ;D Sträucher drauf.. ...und die Plastikfolie und alles mit Erde abdichten ;) Durch gezogen,und alles wieder runter und ab zum servieren. Riechte alles sehr lecker! Rein hauen! :P

Ja der Ausflug neigte sich dem Ende hinzu und zum Schluss versuchten die Frauen uns noch handgemachte Ware zu verkaufen, wo wir natürlich auch ein paar Sachen erworben haben.

Der

Zum Abschied bekamen wir dann nochmal ein Blumen regen und Küsschen hier und Küsschen da - die waren einfach so herzlich!!
Und diesmal ging es dann mit dem Auto nach Cusco, allein den Weg Berg ab dauerte über eine halbe Stunde. Da war man schon stolz zu sehen, was man den Tag davor hoch gelaufen ist Zwinkernd

Also das WE in Patabamba hat sich aufjedenfall gelohnt! Lächelnd
Und nächstes Wochenende geht es dann hoch auf den Machu Picchu, worauf ich mich auch schon freue Lächelnd

Liebe Grüße nach Deutschland! Küssend

27Sept
2013

1 Woche schon vorbei :/

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
Gestern vor einer Woche stand ich nach in Frankfurt am Flughafen und hab mich von meinen Eltern verabschiedet und heute ist schon fast eine Woche in Peru vorbei.
Die Zeit hier wird so schnell zu Ende sein befürchte ich, aber hoffe ich erlebe noch einige tolle Erlebnisse hier!!

Gestern war Donnerstag und totaler Chaos in Cusco. Wir hatten ja sowieso nur maximal 4 Stunden schlaf und wollten mit dem Bus in die Innenstadt aber da hätte man noch lange warten können, da keiner kam - somit sind wir aufs Taxi umgestiegen. Grund? In Cusco war gestern eine riesen Demonstration gegen ihren Präsidenten und Arbeit und so, genau weiß ich es auch nicht. Daher konnte uns das Taxi auch nur bis zur Hälfte der Strecke fahren, da die Straßen schon morgens um halb8 gesperrt waren und den Rest mussten wir laufen, aber hauptsache den vollen Preis kassiert -.-
Auf dem Weg begegneten uns schon die erste große Protestantengruppe bewaffnet mit Schlagstöcken und Steinen. Da wir Angst hatten, wechselten wir lieber auf die Hauptstraße. Irgendwann sind wir dann mal an der Sprachschule angekommen. Wir haben ja immer um 1 Uhr Schluss und es hieß, dass die Busse und Taxis frühestens erst wieder um 18-19 Uhr fahren. Zusammen mit Fabienne und ihrer Sprachlehrerin hatten wir zum Glück ein Taxi gefunden, dass uns mehr oder weniger sicher nach San Jeronimo (Stadtteil, wo wir wohnen) gebracht. Die Fahrt war die Hölle, erstens mal das Auto war so eine Blechkiste und dann waren auf der ganzen Straße überall Steine und Reifen verteilt. War wie in eine Videogame, wo man mit dem Auto Hindernissen schnell ausweichen muss. Also teilweise war das echt knapp und war froh, als wir wieder aus der Karre draußen waren und das uns keiner der Demoleute mit Steinen nach unserem Auto geworfen haben.
Da alle Läden an diesem Tag zu hatten und da man aus Sicherheitsgründen sich gestern lieber nicht in der Innenstadt auf halten sollte, bin ich lieber hier im Haus geblieben und bin dann relativ früh ins Bett, da die Nacht davor ja so kurz war :P

Nächster Morgen =)

Die Welt von Cusco war wieder in Ordnung und die Straßen frei. Heute hatten wir wie gesagt nur 2 Stunden Sprachschule und danach ging es in den "Zoo" nach Pisac. Hatte mich voll gefreut, aber war dann doch ein wenig enttäuscht, da es für mich eher so ein mini Tierpark war und außerdem war der Ausflug mit 8 Holländern und ich die einzige Deutsche, hat man sich schon ausgegrenzt gefühlt obwohl ich immer versuchte Kontakt aufzunehmen -.- Zurück zum Tierpark: zu erst sahen wir so ne kleine Tigerkatze, die war so putzig und erinnerte mich an meine Shila zu Hause, die ich sehr vermisse =) Dann gab es noch schöne bunte Papageien, Lamas, Vögel, eine Lama Bambi Mischung Tier (weiß den Namen nicht), Puma (der nur in der Ecke chillte) und so riesen Greifvögel..das wars auch schon. Unser Führer war ganz sympatisch und machte die kleine Rundführung interessant. Im Greifvogelgehege stand dann ein Mitarbeiter auf dem Berg oben und schmieß die Vögel den Hang hinunter, so dass wir sie fliegen sehen konnten. War überwältigend wie groß und nah sie über deinen Kopf flogen. Der Ausflug war zwar ganz nett, aber ich habe eben Tiere wie Affen, Tiger, Bären etc. vermisst. Aber hier gibt es noch mehrere Zoo's, die ich mir aufjedenfall anschauen will, da mir der Manu Nationalpark hier in der Nähe einfach viel viel zu teuer ist.

Tigerkätzle - so süß Erinnerung an Shila :) Papagei =) Ara =) Die Lama Bambi Mischung ^^ Hier schmeisst er gerade den Vogel hinunter - flieegel Vogel flieeg Flieeg Vogel flieeg Peruanische Hunderasse - hässlich.. Dasselbe als Baby =)

Mein Wochenende ist auch schon verplant:

Zusammen sind wir 10 Mädels und wandern wir morgen früh 4 Stunden (mit einem Zwischenstopp an einer Lagune) in ein kleines peruanisches Dorf namens Patabamba, in dem wir das Wochenende das typische peruanische Leben erleben werden. Zusammen werden wir dann erstmal ihre typische Kleidung bekommen, kochen typisches Essen und die Einheimischen zeigen uns noch weitere Dinge (berichte dann natürlich alles ;)). Wir schlafen dort auch in den Häusern,
hoffe es wird nicht allzu kalt. Sonntag nachmittag geht es dann wieder zurück nach Cusco =) Wird bestimmt ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen schönen Bildern! =)

Schönes Wochenende nach Deutschland! Küssend

26Sept
2013

Langer Tag - viel erlebt :)

Hallöchen!


Mein langer Mittwoch:

Wie jeden morgen ging es heute wieder in die Sprachschule, um 1 Uhr haben wir dann immer Schluss. Die vier Stunden reichen auch wirklich, da man danach sich echt nicht mehr konzentrieren kann und irgendwann der Magen knurrt ;)

Daher gingen wir heute mal etwas "teurer" Essen - heißt in Peru für 20 Soles (ca. 5 Euro).
Aber ich kann euch sagen, es war der mega hammer lecker!!!
Da ich ja jetzt zur Herbstzeit nicht in Deutschland bin, hab ich mich umso mehr gefreut, dass es als Vorspeise eine Kürbissuppe gab. Die war soo lecker - fast so gut wie von Mama Zunge raus
Als Hauptspeise gab es Rind mit Gemüse in einer Art Sojasauce, sah relativ asiatisch aus aber haben nachgefragt, dass es peruanisch ist. Dazu gab es Reis und selbstgemachte Pommes. Und alles war immer so süß angerichtet und es schmeckte einfach so gut!
Ja nachdem waren wir schon relativ satt aber bekanntlich geht ein Nachtisch immer rein. Wir bekamen einen warmen(!) Schokoladenkuchen mit Vanillesorbet oben drauf und es war wieder traumhaft *.* Als Alternative gab es auch Apfelkuchen, den eine von uns Mädels nahm und jeder mal probierte: auch super! Also falls ihr jemals nach Cusco kommt geht ins the muse :P Der Koch war auch super drauf, er kochte eigentlich zu der Zeit nur für uns 5 Mädels, da wir die einzigen Gäste waren. Hat sich aufjedenfall gelohnt und so ein Menü bekommt man im Leben nicht in Deutschland für 5 Euro insgesamt Lachend
Peruaner würden sowas mittags niemals Essen, da es für sie einfach zu teuer ist. Gut wir machen das auch nicht jeden Tag aber das war es aufjedenfall wert.

Lecker Kürbissuppe :) Hauptgang :) yammiiyamm MHHHHHHHHHHHHH war so lecker =)

Danach gings dann erstmal ein bisschen auf Plaza de Armas. Ziemlich nervig hier sind die ganzen Leute, die einem jeden Mist verkaufen will und besonders nervig sind die Frauen die an jeder Ecke dich immer mit "massache massache massache senorita" (massage) ansprechen.

Plaza de Armas

Ja danach sind wir zu 6 auf den Schwarzmarkt in Molino gefahren. Dort gab es jeden KrimsKrams den man sich vorstellen konnte - besonders viele Schuhe und Kinderspielzeug, Klamotten und natürlich Elektrogeräte von diversen Marken (natürlich aaalles echt ;D). Gekauft habe ich mir fast nichts außer paar Nagellacke für nur 1 Soles und eine Maus, da ich sie zu Hause vergessen habe :D

Danach sind wir erstmal nach Hause zu unserem Haus gefahren, aber blieben nicht lang dann ging es wieder los, um mal das Nightlife von Cusco zu testen haha
Ja erstmal sind wir in eine internationale Bar, da hab ich passend zu Peru den Cocktail Maccu Picchu getrunken, war ganz lecker. Den National-Cocktail Pisco Sour muss ich natürlich auch noch probieren. Ja dann gings los in den ersten Club, war erst halb 11 und noch ziemlich leer. Man bekommt hier mittwochs immer Freigetränke und Eintritt kostet das sowieso nichts. Die Musik hier ist ziemlich ähnlich wie in Deutschland ab und zu mal südamerikanische Musik, was ich ganz cool mal zur Abwechslung finde. Als Freigetränke bekommt man hier immer Cuba Libre, also Cola mit Rum oder wie man hier sagen kann Rum mit etwas Cola - also die Mischung ist schon stark Lachend Nach den 8 Wochen wird mir das dann sicherlich aus dem Hals raushängen und ich kann es erstmal nicht mehr sehen.
Bin ja hier auch nicht zum feiern da aber ab und zu muss das ja mal sein ;)

Wie gesagt die Nacht war echt hammer, klar wird man als große deutsche Blondine immer angeschaut und angesprochen aber hielt sich noch in Grenzen und die Leute sind hier nicht so aufdringlich wie wo anders. Wir waren brav und sind dann um halb3 nach Hause, da wir ja um halb7 wieder für die Sprachschule aufstehen mussten.
Also Fazit des Abends: in Cusco kann man gut feiern gehen
Zunge raus

Jetzt gehts gleich los, zwar noch total müde, in die Sprachschule =)

24Sept
2013

Neuer Tag neues Glück

Neuer Tag neuer Start!
Nachdem ich gestern fast den ganzen Tag im Bett verbracht und mir x Schmerztabletten eingeworfen habe geht es mir heute im Vergleich zu gestern um einiges besser!

Tag 2 in der Sprachschule:
Wie schon erwähnt wurde unsere Gruppe heute getrennt, ich hatte das Glück und bin jetzt zusammen mit 3 Holländern zusammen -.- Fühle mich dort nicht so wohl, da sie halt meist auf holländisch miteinander quatschen und ich nicht viel davon verstehe. (aber das hört sich so lustig an, selbt wenn sie ernst reden klingts noch lustig Lachend) Ja das Positive ist aber das wir unseren Spanischlehrer behalten haben. Heute haben wir die Zahlen und ganz viele neue Vokabeln, vorallem die man hier im Alltag so braucht. Also langweilig wirds hier einem nicht Zwinkernd In unserem Klassenzimmer ist es allerdings immer so kalt, dass man mindestens immer eine Jacke an haben muss um nicht zitternd da zu sitzen (gut bin sowieso so eine Verfrorene). Da freut man sich, wenn man dann die halbe Stunde Pause hat und mit den anderen in der Sonne draußen chillen kann.
Ja unser kleiner Ausflug von der Sprachschule am Freitag wird jetzt in den Zoo gehen, freu ich mich schon total auf die Tierchen! Da werdet ihr dann aufjedenfall Bilder zu sehen bekommen ;)

Nach der Sprachschule gingen wir dann das erste mal in ein typisch peruanisches "Restaurant", um Mittag zu essen. In Cusco ist das normal, dass man ein Mittagsmenü für 3-4 Soles (umgerechnet 80cent!!) erhält. Bevor man dann seine "Hauptspeise" bekommt, ist es typisch eine Suppe davor serviert zu bekommen, fragt mich aber nicht was für eine das war..besser so, dass ich es nicht wusste. War okay aber hab sie nicht ganz gegessen, da ich es nach der Magen-Verderben-Aktion und der Story und Bildern von 2 Mädels im Haus, dass sie mal ne Hühnersuppe bekommen haben mit Hühnerfüßen drin (..im wahrsten Sinne des Wortes eine Hühnersuppe, na lecker :P), ein bisschen vorsichtiger geworden bin. Danach gabs dann gebratener Reis mit undefinierbaren Fleisch, hat ganz okay geschmeckt und wie gesagt man muss immer wieder dazu sagen - alles für nicht mal ein Euro!

Danach sind wir in die Stadt ein bisschen bummeln und danach auf den San Pedro Markt. Das ist ein riesiger überdachter Markt mit allen möglichen Tourisachen und frischem Obst und "frischem" Fleisch. Also das Obstangebot ist toll, gerade die Mangos schmecken hier ganz anders als in Deutschland und es gibt auch noch ein paar einheimische Obstsorten die wir in den nächsten Tagen probieren wollen - was das Obstangebot angeht, ist das hier ein Paradies :) Dort gab es dann auch Stände, wo sie dir aus dem Obst frisch ein Smoothie für ein paar Soles mixen, hab ich auch noch nicht aber das folgt sicher noch. Ja zum Thema Tiere auf dem Markt: Also da ist es selbst mir als nicht Vegetarier fast hochgekommen was da so alles auf dem Präsentiertisch lag, die Bilder erspar ich euch lieber. Einfach wahnsinn wie man den ganzen Tag bei dem Geruch und Anblick hinter der Theke stehen kann und hygienisch liegt das ganze ja mal dreimal nicht..da liegt halt dann mal ein ganzer Ochsen oder Kuhkopf mitten auf dem Boden, frische lebendige Frösche, Oktopuse und gelber Kaviar gibt es auch genug.
Als "weißer" ist man halt immer eine Attraktion, da stehen um die Ecke dann halt mal Männer die mit ihren Handykameras versuchen Fotos zu machen -.-
Gekauft haben wir nichts auf dem Markt, da man sowieso immer handeln muss und keine Lust an dem Tag hatten. Ist ja noch genügend Zeit und gibt noch viele andere schöne Märkte ;)
Heute hat es auch das erste mal in Cusco geregnet aber ansonsten ist das Wetter hier echt BOMBE (tagsüber)! Nachts kühlt es wirklich ziemlich ab :/

Aber immer noch besser als in Deutschland Zunge raus

San Pedro Markt Eingang Überforderung pur, alles überfüllt mit Touriwaren Hübsche Täschchen =) glaub da kann ich nicht widerstehen mir eine mal zu kaufen :D Obstparadies =) Früchteshakestand

Heute Abend wollten wir eigentlich das erste mal ein Salsakurs besuchen, das wird hier in Bars immer jeden Abend kostenlos angeboten ganz cool, aber wir waren einfach zu müde nach dem langen Tag..aber das läuft mir ja nicht weg hab ja noch Zeit ;)

23Sept
2013

Erster Tag Sprachschule und mich hats erwischt :/

Und schon hats mich hier erwischt: Hab ein Magen-Darm-Infekt :/ Nachdem wir gestern mittag gut essen waren brauchte ich abends nichts mehr außer ein Apfel habe ich noch gegessen - was ein großer Fehler war.

Wie in Schneewittchens Geschichte war der auch sozusagen "vergiftet" und so bekam ich die ganze Nacht über Bauchkrämpfe und musste mich mehrmals übergeben :/
Mir nur noch schlecht und hatte heute morgen kaum Kraft, aber da es der erste Tag in der Sprachschule war wollte ich da natürlich nicht fehlen. Danach bin ich aber sofort nach Hause, um mich auszukurieren.

Erster Tag in der Sprachschule war super!
Wir sind zusammen mit vier Holländern in eine Gruppe von sieben Leuten gesteckt worden, was natürlich viel zu groß war..soll noch halbiert werden.
Unser Sprachlehrer heißt César und ist Peruaner. Anfangs als ich ihn gesehen habe, war ich ein bisschen skeptisch aber die hat sich sehr schnell gelegt. Ein super Lehrer, er bringt es einem richtig gut bei und gibt sein Bestes. Also wirklich nur positiv! Zum Glück kann er ein bisschen Englisch, ansonsten hätte ich es mir schwierig vorgestellt ohne Spanischkenntnisse die Sprache zu lernen. Manche Sprachlehrer können nur Spanisch und versuchen neue Wörter spanisch zu umschreiben aber ohne ein bisschen Wortschatz bringt das einem Neuling ja nichts.
Ja wie es halt in jeder ersten Stunde einer neuen Sprache ist, haben wir die wichtigsten Sätze und Fragen zum Vorstellen gelernt. Ich habe jetzt jeden Tag 4 Stunden Unterricht und ich sag euch, mein Kopf platzte nach dem ersten schon fast - einfach zu viel input! Aber das wird die Tage hoffentlich besser :)
Der ganze Sprachkurs wird vier Wochen lang gehen, natürlich werde ich kein fließend Spanisch danach reden können aber durch dass das man hier "gezwungen" ist sich auf spanisch zu verständigen, lernt man auch im Alltag viel dazu.

Zurzeit habe ich immer morgens Sprachschule, aber das kann sich von Woche zu Woche ändern. Morgens finde ich es allerdings am besten, da man dann noch was vom Tag hat.

Über die Sprachschule werden auch viele Aktivitäten angeboten, wie zum Beispiel Kochkurse, Salsakurse, Quad fahren usw..

Freitags sind es immer nur 2 Stunden Sprachschule und die anderen 2 Stunden unternimmt man mit seiner Sprachschulgruppe und Lehrer irgendeine Aktivität, die man zusammen ausmacht - find ich ne super Sache!

Ja wie gesagt, heute habe ich nichts anderes machen können außer im Bett zu liegen, da es mir so übel war und ich nicht in der Lage war, etwas zu unternehmen. Hoffe das kommt nicht allzu häufig in der Zeit hier vor!
Mal schauen ob die ganzen Tabletten bis morgen wirken :P

Buenas noches! Küssend

22Sept
2013

Tag 2 in Cusco

Hallöchen,

habe die Nacht sehr gut und lang geschlafen - was sehr nötig war!
Mit der Höhe hier hatte ich bisher zum Glück keine Probleme, falls es doch vor kommt ist hier die Empfehlung Coca Tee zu trinken. Wie der Name schon sagt, besteht er aus den Blätter der Coca Pflanze. Hier ist das legal, allerdings der Export im Koffer nach Europa illegal..wodurch man im Knast landen kann. Habe ihn heute das erste Mal probiert und muss sagen, dass er wie grüner Tee schmeckt aber ganz gut Zwinkernd

Ja das Wochenende wollte ich erstmal ruhig angehen und nochmal in die Innenstadt erkunden, um ein kleinen Überblick zu bekommen.Hier ist alles sehr christlich und die Sonntage der festlich, jeden Sonntag ist hier eine Art Parade von den Peruanern. Dort haben sie alle ihre Trachten an, hissen die Peruanischen Fahnen und laufen im Umzug durch die Straßen Cuscos. Sehr schön anzuschauen!
In einem Schokoladenmuseum waren wir heute auch, war zwar klein aber interessant anzuschauen, man hätte auch ein Schokoladenworkshop machen können wo man nach Wunsch seine eigene Schokolade herstellen konnte. Als Begrüßung gab es erstmal einen Kakaotee, war sehr lecker! Habe mir dann auch Schokolade mit Oreo mitgenommen, den Workshop haben wir selbst nicht gemacht aber eine andere Gruppe war gerade dabei.

Durch die ersten Touriläden sind wir dann auch mal durch gebummelt, aber gekauft haben wir noch nichts. Das wird wahrscheinlich nächsten Sonntag der Fall sein, da haben wir vor auf einen Markt in Pisac zu fahren der sehr schön sein soll!

Heute haben wir auf jeden fall mehr einen Überblick erhalten und sind auch das erste mal mit dem Bus in die Innenstadt gefahren, was ganz lustig ist.
Man steigt einfach ein, wer erwartet der Fahrer wartet bis zu sitzt hat Pech. Es gibt immer an der Tür einen Peruaner der die Tür auf und zu macht und vor jeder Stadion laut den Namen ruft und wenn man aussteigen möchte muss man "baja" (sprich bacha) schreien.
Man fällt natürlich sehr auf als weishäutige und ist normal, dass man angestarrt wird.
Solang die mir nichts antun bzw klauen ist alles gut :D

Morgen gehts dann los mit der Sprachschule, ich gehe jetzt einfach mal ohne Erwartungen hin und lass alles auf mich zu kommen. Darüber berichte ich dann die Tage, wie die Anfänge so liefen =)

buenas noches! Küssend

Busfahrt ins Zentrum Am Plaza de Armas Panoramablick :) Im Schokoladenmuseum mit dem Kakao-Tee Diverse Schokoladensorten Schokoladenworkshop Blick über Cuscos Dächer

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